Zusammenfassung von Der Dreiklang der Führungskompetenz

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Der Dreiklang der Führungskompetenz Buchzusammenfassung
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Bewertung

7

Qualitäten

  • Unterhaltsam
  • Praktische Beispiele

Rezension

Führungskräfte haben offenbar überall dieselben Sorgen – egal ob sie ein Orchester dirigieren oder ein Unternehmen leiten. Sie tragen die Verantwortung für ihre Mitarbeiter, haben sich komplexen Aufgaben zu stellen, arbeiten länger und intensiver als üblich und stehen unter öffentlichem Druck. Der Dirigent, Produzent und Berater Christian Gansch geht in diesem Buch den Analogien von musikalischer Leitung und Management nach. Sicher: Die Erkenntnisse, die er dabei zutage fördert, könnte man auch ohne diesen Vergleich gewinnen, aber die Orchestermetapher erweist sich als ideal zu Veranschaulichung. Gansch schreibt witzig und klug. Schade nur, dass er viele seiner Einsichten aus seinem Erstling Vom Solo zur Sinfonie einfach wiederholt. getAbstract empfiehlt das neue Buch deshalb vor allem Führungskräften, die den Vorgänger nicht gelesen haben. So oder so: Die Tipps des Dirigenten können helfen, die eigene Wahrnehmungsfähigkeit zu trainieren, um künftig noch umsichtiger zu entscheiden und zu führen.

Über den Autor

Christian Gansch ist Dirigent, Musikproduzent und Unternehmensberater. Er leitete unter anderem das Londoner BBC-Orchester, das Deutsche Symphonie Orchester Berlin und das Pariser Orchestre Philharmonique de Radio France. Darüber hinaus produzierte fast 200 Klassik-CDs und gewann vier Grammys. Gansch ist auch Autor des Buchs Vom Solo zur Sinfonie.

 

Zusammenfassung

Rundum-Denken statt Tunnelblick

Ein Dirigent kann ein Orchester nur dann zu Spitzenleistungen führen, wenn er in der Lage ist, den Klang der unterschiedlichen Instrumentengruppen im Sinne des Gesamtklangs zu organisieren. Dazu bedarf es eines 360-Grad-Blicks – einer Aufmerksamkeit, die sämtliche Aspekte des Musizierens einbezieht. Das Gegenteil des 360-Grad-Blicks ist der Tunnelblick. Um zum Ziel zu kommen, werden damit bestimmte Wahrnehmungsaspekt aus, weil sie als störend, irritierend oder beängstigend empfunden werden. Diese Abwehrmechanismen sind verständlich. Doch wer sich abgrenzt, tut dies nicht nur gegen negative Einflüsse; zwangsläufig bleiben auch positive Eindrücke außen vor.

Das Prinzip der Abschottung ist immer dasselbe: Man versucht, die Komplexität der Welt da draußen auf das zu reduzieren, was erträglich scheint. Wenn Sie im Berufsleben ein hohes Maß an Verantwortung tragen, kann der Tunnelblick verheerend sein. Die Gefahr, dass Ihnen der wesentliche Aspekt einer Entscheidung entgeht, ist groß. Wer hingegen über eine ausgeprägte Wahrnehmungsfähigkeit verfügt, agiert nicht nur souveräner, sondern kann Entscheidungen auch rasch korrigieren, wenn eine...


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