Zusammenfassung von Der Lüge auf der Spur

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Der Lüge auf der Spur Buchzusammenfassung
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Bewertung

8

Qualitäten

  • Umsetzbar

Rezension

Die Moral der Menschheit ist gesunken. Lügen, Halbwahrheiten und Täuschungen stehen auf der Tagesordnung. Versuche der Vorteilsnahme sind allgegenwärtig. In diesen Klagegesang stimmt auch Günther Beyer ein, aber er belässt es nicht dabei: Irgendwann ist Schluss mit lustig, meint der Führungskräftecoach. In seinem lebendigen und handwerklich sauberen Buch stellt er dar, warum, wann und wie gelogen wird, und vor allem, wie man die verräterischen Signale der Täuscher erkennt. Denn die Stresssituation, in der sich der Lügner befindet, wirkt sich auf Wortwahl, Stimme und Körpersprache aus. Der Autor warnt allerdings vor übereilten Schlüssen und vor den Fallen, die auf dem Weg zur Entlarvung der Schwindler lauern. Beyers Erkenntnisse und Aussagen mögen nicht allesamt neu sein, doch bietet das Buch einen kompakten Überblick zum Thema und eine Fülle interessanter Anekdoten, die zum Schmunzeln bringen. Zum Beispiel erfährt der Leser, wie man mithilfe des Gassenhauers „Jetzt fliegen gleich die Löcher aus dem Käse“ 16 000 Menschen belügen kann ... getAbstract empfiehlt das Buch schlicht jedermann. Denn Lügner lauern überall!

Nach der Lektüre dieser Zusammenfassung wissen Sie:

  • welche Formen der Lüge es gibt,
  • an welchen Indizien Sie Lügen erkennen und
  • mit welchen Techniken Sie dem Lügner ein Geständnis entlocken.
 

Über den Autor

Günther Beyer ist Coach und zeigt Führungskräften, wie man verhandelt, überzeugt und Lügner demaskiert.

 

Zusammenfassung

Jeder lügt

Heutzutage wird ständig gelogen – während Meetings, bei Verhandlungen, beim Einkauf, bei Kunden oder vor Gericht. Ihr Gegenüber verspricht sich aus seiner Täuschung einen Vorteil oder hat Angst, bestraft zu werden, sollte er die Wahrheit preisgeben. In asiatischen Ländern wird oft gelogen, um das Gesicht zu wahren. Bitten Sie etwa einen Chinesen um eine Wegbeschreibung, wird er Sie, wenn er nicht Bescheid weiß, ohne mit der Wimper zu zucken in die falsche Richtung schicken. Wir sind heute viel eher bereit als früher, Halbwahrheiten zu streuen und andere zu täuschen. Manchmal rücken wir nur nicht mit der ganzen Wahrheit heraus, oft wird aber auch direkt und schamlos die Unwahrheit gesagt. Lügen ist zur Überlebensstrategie geworden, es ist Bestandteil der menschlichen Psyche, ein möglicher Weg zur Zielerreichung. Kein Wunder also, dass Unsummen in Vaterschaftstests, Fahrscheinkontrollen oder Anwälte gesteckt werden. Rund 200 Mal pro Tag flunkern wir, verteilen falsche Komplimente oder machen uns das Leben durch Ausreden leichter. 41 % der Lügen dienen dazu, uns Ärger vom Hals zu halten, 8 % sollen uns beliebter machen und in 6 % der Fälle ist der Lügner einfach ...


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