Zusammenfassung von Der Preis der Ungleichheit

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Der Preis der Ungleichheit Buchzusammenfassung
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Bewertung

9

Qualitäten

  • Augenöffner
  • Hintergrund
  • Für Einsteiger

Rezension

Dieses Buch ist für jeden ein Muss. Denn die Probleme der USA sind auch die Probleme der anderen Industrienationen. Wenn man sie nicht versteht und nicht handelt, könnten die Folgen der wachsenden Ungleichheit in den USA alle führenden Volkswirtschaften mit in den Abgrund reißen. Nobelpreisträger Joseph Stiglitz ist seinem Ruf als Ökonom mit sozialem Gewissen wieder einmal gerecht geworden. Sehr detailliert beschreibt er die dramatische Misere der amerikanischen Gesellschaft. Auch seine heftigsten Kritiker werden nicht an der Tatsache vorbeikommen, dass die US-Demokratie in die Hände der Finanzbranche gefallen ist. Stiglitz hält den USA, aber auch uns allen, schonungslos den Spiegel vor. getAbstract empfiehlt dieses Buch allen, die die Entwicklungen in den USA verstehen möchten und die wissen wollen, wie wir einen Ausweg finden können.

Über den Autor

Joseph Stiglitz lehrt als Professor für Volkswirtschaftslehre an der Columbia University in New York. Der ehemalige Wirtschaftsberater der Clinton-Regierung, Ex-Chefvolkswirt der Weltbank und Nobelpreisträger ist ein weltweit führender Experte zu den Themen Ökonomie, Politik und Gesellschaft. Er ist auch Autor der Bücher Die Schatten der Globalisierung und Die Chancen der Globalisierung.

 

Zusammenfassung

Die Herrschaft der Reichen

Amerika ist für die meisten Menschen ein Mythos. Ob in Europa, Asien oder Afrika: Wer an die USA denkt, verbindet damit zuerst Demokratie und Chancengleichheit. Wenn man nur hart arbeite, werde man schon sein Glück machen, heißt es. Die Realität widerlegt diese Vorstellung schon seit Jahrzehnten, erst recht seit Beginn der Finanz- und Immobilienkrise im Jahr 2007. In der folgenden Rezession wurde nämlich sehr deutlich, dass sich in den USA vor allem die Vermögenden schnell von ihren Einbußen erholten. Im Jahr 2010 erzielte das reichste Prozent der Bevölkerung rund 93 % des im Vergleich zum Vorjahr zusätzlich erwirtschafteten Volkseinkommens.

Der großen Masse der Amerikaner geht es dagegen immer schlechter. Die Arbeitslosigkeit ist weiterhin hoch. Die Löhne sinken, sodass eine Beschäftigung in vielen Fällen nicht mehr ausreicht, um eine Familie zu versorgen, und immer mehr Erwerbstätige in die Armut fallen. Aufgrund der hohen Schulden durch Hypothekendarlehen verlieren weiterhin viele Menschen ihre Häuser und damit ihre Altersabsicherung. Und der Zugang zu guter Bildung sowie zum sozialen Netz, etwa bei Krankheit, ist für die meisten Menschen...


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