Zusammenfassung von Der Selbstmord Europas

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Der Selbstmord Europas Buchzusammenfassung
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Bewertung

8 Gesamtbewertung

9 Wichtigkeit

6 Innovationsgrad

9 Stil


Rezension

Das Buch wirkt seltsam betörend auf den unvoreingenommenen Leser, obwohl seine Botschaft es in sich hat. Hier spricht ein feingeistiger, offen schwul lebender Eton-Absolvent eloquent über Themen, die viele Menschen in Europa seit Jahren mit Sorge betrachten: Stadtviertel, die Alteingesessene zu Fremden in ihrem eigenen Kiez machen; islamistischer Terror; zunehmende Gewalt gegen Frauen, Homosexuelle und Juden; Rede- und Denkverbote für alle, die sich dem Mulitkulti-Mainstream entgegenstellen. Douglas Murray nennt Dinge beim Namen, an die andere, um politische Korrektheit Bemühte sich nicht herantrauen. Nachdem er während der Recherchen für das Buch mit vielen Menschen – Politikern verschiedener Parteien, Grenzposten, NGO-Mitarbeitern, Immigranten – gesprochen hat, ist er überzeugt: Wer Europa und seine Werte bewahren will, darf nicht zulassen, dass sie durch massenhafte Immigration, vornehmlich aus dem islamisch geprägten Kulturraum, unterwandert werden. Doch Europa lässt es zu, und das Ende dieser Entwicklung wird das Ende Europas, wie wir es kennen, sein – so der pessimistische Ausblick des Autors. Wer sich ernsthaft mit dem Problem der Migration auseinandersetzen will, kommt an diesem Buch, einem der wichtigsten Werke zum Thema, nicht vorbei.

Nach der Lektüre dieser Zusammenfassung wissen Sie:

  • warum nach Meinung von Douglas Murray die Massenmigration Europa bedroht,
  • warum deren Folgen oft verschwiegen werden und
  • welche Chancen der Autor sieht, die europäische Kultur zu bewahren.
 

Über den Autor

Douglas Murray ist Journalist und Autor. In seinen Publikationen hat er sich mehrfach kritisch mit dem Islam auseinandergesetzt.

 

Zusammenfassung

Die Migration nach Europa gerät außer Kontrolle

Es ist ein Missverständnis, zu glauben, dass die europäische Migrationskrise erst 2015 begann. Der demografische Wandel, der Europa schon bald bis zur Unkenntlichkeit verändern könnte, hat seinen Ursprung in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts und hat sich seitdem mit atemberaubender Geschwindigkeit beschleunigt. Beispiel England und Wales: Der Anteil der dort lebenden, im Ausland geborenen Menschen stieg zwischen 2002 und 2012 um 3 Millionen. Die muslimische Bevölkerung verdoppelte sich nahezu. Nicht einmal die Hälfte der in London wohnenden Menschen bezeichnete sich noch als „weiß, britisch“. Von offizieller Seite wurde diese Entwicklung als Zunahme der Vielfalt begrüßt. Die Briten aber lehnten sie mehrheitlich ab: 2012 beurteilten 67 Prozent der Einheimischen die starke Migration der vorherigen zehn Jahre als negativ. Wer es wagte, sich gegen das Credo des Multikulturalismus auszusprechen, wurde sofort als Rassist verunglimpft und unsanft zum Schweigen gebracht. Die britische Bevölkerung, so die Meinung der damaligen Labour-Regierung, solle sich gefälligst an ihren wachsenden Bedeutungsverlust...


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    Holmer Ehrenhauss vor 2 Monaten
    «Der Selbstmord Europas» von Douglas Murray: M.E. eine ganz flache und dennoch schlimme, faktennegierende, demagogische und ängsteschürende Bestätigung rechten Gedankenguts!

    Eine Ansammlung populistisch-hetzerischer Positionen wie z.B. des "Big Exchange", ohne kausale Aufarbeitung z.B. der neoliberalen Hintergründe der Flüchtlingsbewegungen.

    Kein Wort von moralischen Positionen der Aufklärung und der Menschenrechte als entscheidender Teil der europäischen Identität.

    Faktenverdrehung und irreführende Vergleiche, z.B. die steile These des Identitätsverlustes durch Verfremdung der Städte. – Kulturelle Durchsmischung gab und gibt es schon immer in allen attraktiven Metropolen der Welt, die Identität des ganzen Landes bleibt davon unberührt. Rsp. London ist nicht England, NY nicht Amerika, und Berlin nicht Deutschland.

    Usw usw. – Dieses Machwerk gehört n.m.M. nicht einen modernen, aufgeklärten Store wie den Ihren!
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      Andreas Neisser vor 2 Monaten
      Danke für Ihren Kommentar!
      Einige Ihrer Bewertungen dieses Buches stimmen offensichtlich nicht mit der Einschätzung unserer Redaktion überein. Wir halten das Buch weder für flach noch für hetzerisch oder Fakten negierend. Vielmehr haben wir es für unsere Abstract-Bibliothek ausgewählt, weil wir es für eine herausragende, gut recherchierte und klug argumentierende Publikation zu einem aktuellen, relevanten, zugegebenermaßen kontroversen Thema halten. Natürlich muss man nicht mit allen Thesen des Autors oder mit der grundsätzlichen politischen Ausrichtung einverstanden sein.
      Bei getAbstract verfolgen wir, was politische Themen betrifft, die Strategie, unterschiedlichen Stimmen aus der Breite des politischen Spektrums Raum zu geben.
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      Matthias Richwin vor 2 Monaten
      Ich danke für die kritische Rezension. Ich warte gespannt, ob die Redaktion entsprechend ihrer Antwort auf Ihren Kommentar demnächst einen Gegenpol in die XING-Bibliothek einstellen wird (darüber beziehe ich die Abstracts, und es gibt jede Woche nur einen).