Zusammenfassung von Die geheimnisvollen Herren von C&A

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Die geheimnisvollen Herren von C&A Buchzusammenfassung
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Bewertung

7

Qualitäten

  • Innovativ

Rezension

Wer einen spannenden Leseabend verbringen will, muss nicht unbedingt zu einem Krimi greifen. Auch eine Firmengeschichte kann eine fesselnde Alternative bieten, besonders wenn sie so fundiert recherchiert ist wie in diesem Fall. Mit ihrem Werk über den Brenninkmeyer-Clan bietet die Journalistin Bettina Weiguny einen umfassenden Einblick in die bislang so geheimnisumwitterte Welt der Macher von C&A. Der Leser erfährt Details über die deutsche Textilbranche, von ihren Ursprüngen vor rund 340 Jahren im westfälischen Mettingen bis zu den Konkursen Anfang des 21. Jahrhunderts. Beeindruckend ist, wie respektvoll Weiguny mit der Bereitschaft der Brenninkmeyers umgeht, Einblicke in ihre Dynastie zuzulassen. Die ehemalige Focus-Redakteurin verschweigt keine dunkle Seite der Familie, wie etwa ihre unrühmliche Rolle im Dritten Reich. Dennoch nutzt sie die Öffnung der C&A-Manager nicht für eine reißerische Geschichte. Weiguny zeigt mit viel Feingefühl alle Höhen und Tiefen der Familiengeschichte ebenso wie die Geheimnisse des C&A-Geschäftserfolgs. getAbstract.com ist der Meinung: Für alle Unternehmer und Manager, die einen Einblick in den deutschen Textilhandel und hinter die Kulissen von C&A gewinnen wollen, ist das Buch sehr zu empfehlen.

Über die Autorin

Bettina Weiguny arbeitet als freie Autorin u. a. für die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung. Von 1996 bis 1998 war die Germanistin und Anglistin als Journalistin für das Nachrichtenmagazin Focus und die Deutsche Presseagentur in München tätig. Anschließend berichtete sie für den Focus aus Brüssel über EU-Themen.

 

Zusammenfassung

Die Ursprünge

Wer an den Aufstieg des Textilhandels denkt, dem fallen sofort die großen Metropolen wie Paris, London oder Berlin ein. Kaum jemand ahnt jedoch, dass der Ursprung der europäischen Bekleidungsanbieter in einem ganz und gar unspektakulären Ort liegt. Der Grundstein für den Textilhandel wurde nämlich in einem kleinen westfälischen Dorf Namens Mettingen gelegt. Von hier stammen zahlreiche bekannte Handelsfamilien wie die Boeckers, die Hettlages oder die Gründer des heutigen Weltkonzerns C&A, die Brenninkmeyers. Vor rund 340 Jahren trafen Johann Gerhard Brenninkmeyer und einige andere Männer eine folgenreiche Entscheidung. Die strengen Katholiken gaben die Landwirtschaft wegen mangelnder Erträge auf und beschlossen, ihren Lebensunterhalt künftig als Leinenhändler zu verdienen. Im nahen Tecklenburger Land versorgten sie sich mit dem dort hergestellten Stoff und verkauften ihn in den Dörfern der Umgebung. Sie waren monatelang zu Fuß unterwegs, die Ware trugen sie auf dem Rücken. Trotz hoher Zölle und vieler staatlicher Auflagen lief das Geschäft so gut, dass die Tödden, wie sich die Wanderhändler nannten, ihre Routen immer weiter ausdehnten. Sie verkauften das...


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