Zusammenfassung von Die Vorsorgelüge

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Die Vorsorgelüge Buchzusammenfassung
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Bewertung

8

Qualitäten

  • Innovativ

Rezension

Mit der Angst vor Armut im Alter verdienen Versicherer Milliarden. Die gesetzliche Rente, so die Autoren Holger Balodis und Dagmar Hühne, wurde systematisch schlechtgeredet, um einen Markt für die private Altersvorsorge zu schaffen. Die Politik half kräftig mit, führte die Riester-Rente ein – und erreichte damit das Gegenteil des Gewollten. Reich werden nur die Anbieter, wie die Fernsehjournalisten Balodis und Hühne hier als Ergebnis jahrelanger Recherchearbeit dokumentieren. Doch Die Vorsorgelüge will mehr erreichen als Schockstarre. Deshalb erklärt das Buch anschaulich und leicht verständlich, wo es bei den verschiedenen Altersvorsorgeprodukten hakt. getAbstract empfiehlt das Buch allen Bundesbürgern, die sich um ihre Altersvorsorge kümmern.

Über die Autoren

Holger Balodis und Dagmar Hühne sind Journalisten, die u. a. für die ARD-Sendungen Ratgeber Recht und Monitor Beiträge liefern. Sie haben außerdem schon mehrere Bücher zu den Themen Altersvorsorge und Versicherungen geschrieben.

 

Zusammenfassung

Wer früh stirbt, erfreut die Versicherung

„Die Renten sind nicht sicher.“ Dieser Satz wurde den Deutschen in den vergangenen 15 Jahren so lange eingebläut, bis sie ihn endlich glaubten – und Angst bekamen, im Alter zu verarmen. Die Riester-Rente soll seit 2002 die angeblich entstehende Versorgungslücke schließen. Das Prinzip ist altbekannt: Es handelt sich um eine Versicherung, in die der Bürger bis zum Beginn des Rentenalters einzahlt. Dafür bekommt er von diesem Zeitpunkt bis zu seinem Tod monatliche Raten ausgezahlt, deren Höhe sich nach der Lebenserwartung richtet. Und die kalkulieren die Versicherer ausgesprochen optimistisch: In den Berechnungen der Anbieter sterben Männer erst kurz vor ihrem 94. Geburtstag, Frauen werden sogar 98. Damit die Riester-Rente so lange vorhält, fallen die monatlichen Raten eher bescheiden aus. Stirbt ein Rentner schon früher, dann bekommt die Versicherung den Rest. Das nennt man Sterblichkeitsgewinne. Auch wer ein biblisches Alter erreicht, kann die private Rentenversicherung nur nutzen, wenn er zuvor sämtliche Beiträge eingezahlt hat. Scheidung, Arbeitslosigkeit oder eine Krankheit können die besten Absichten torpedieren und es notwendig...


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