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Faktor Fünf

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Faktor Fünf

Die Formel für nachhaltiges Wachstum

Droemer,

15 Minuten Lesezeit
10 Take-aways
Audio & Text

Was ist drin?

Die Umwelt ist ein starker Gegner. Verbünden ist der beste Weg.

Bewertung der Redaktion

9

Qualitäten

  • Innovativ

Rezension

Genauso wie der Vorgänger Faktor Vier aus den 90er Jahren zeigt auch dieser Bericht an den Club of Rome Möglichkeiten für nachhaltiges Wachstum auf. Mit neuen Koautoren präsentiert Ernst Ulrich von Weizsäcker diesmal nicht nur Einzelmaßnahmen, sondern schildert ganzheitliche Ansätze für ressourcenintensive Branchen wie Stahlindustrie, Landwirtschaft oder Verkehrswesen. Nicht alle hier vorgestellten Technologien, Designideen oder Alternativen sind neu, aber darum geht es auch nicht. Vielmehr soll aufgezeigt werden, wie ein wirksames Zusammenspiel aller Maßnahmen funktionieren kann. Obwohl die Texte von Wissenschaftlern geschrieben wurden, sind sie auch für Laien leicht zu verstehen. Zahlreiche Abbildungen, Grafiken und Fotos untermauern die Ideen der Autoren, die auch darauf eingehen, wie wir mit politischen und ökonomischen Rahmenbedingungen und Genügsamkeit im Privaten den Planeten retten können. Wer fachlich fundierte Argumente für die nächste Diskussion über den Klimawandel sucht, sollte dieses Buch unbedingt lesen, findet getAbstract.

Zusammenfassung

Fünffach höhere Ressourcenproduktivität

In den letzten 100 Jahren ist das Leben für die Menschen in den westlichen Ländern immer angenehmer geworden. Auslöser dieser Entwicklung war die industrielle Revolution. Die Bevölkerung wuchs rasant und machte sich fast das gesamte bewohnbare Land zunutze.

Der Fortschrittsoptimismus ist aber inzwischen einer weit verbreiteten Besorgnis darüber gewichen, wie lange unser Planet den Ressourcenhunger und die damit einhergehende Umweltverschmutzung noch aushält. Zwar wurden und werden bereits Anstrengungen unternommen, die Umweltprobleme in den Griff zu bekommen und einzudämmen, jedoch nicht in ausreichendem Maß. Was fehlt, ist ein ganzheitlicher Ansatz. Dafür müssen die Menschen zwei Wege gehen: zum einen Umweltbelastungen und Ressourcenverbrauch durch neue Technologien verringern und zum anderen genügsamer leben. Experten halten eine fünffache Erhöhung der Ressourcenproduktivität für möglich.

Einsparmöglichkeiten einzelner Branchen

  • Bauindustrie: Wohnhäuser waren 2006 für 27,5 % des weltweiten Energieverbrauchs verantwortlich. Hier muss der Rotstift in Sachen Verbrauch angesetzt werden...

Über die Autoren

Ernst Ulrich von Weizsäcker leitet das International Panel for Sustainable Resource Management. Zuvor war er Direktor des Instituts für Europäische Umweltpolitik in Bonn und Präsident des Wuppertal Instituts für Klima, Umwelt, Energie. Außerdem war er von 1998 bis 2005 Mitglied des Deutschen Bundestags und lehrte von 2006 bis 2008 an der University of California. Karlson Hargroves und Michael Smith sind Mitglieder des Natural Edge Project in Australien und betreiben Forschung zur Verbesserung der Ressourcenproduktivität.


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