Zusammenfassung von Das Kapital

Kritik der politischen Ökonomie (Auswahl-Ausgabe)

Hamburg 1867
Diese Ausgabe: Kröner, Mehr

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Das Kapital Buchzusammenfassung
Die Bibel der Marxisten: Marx analysiert in seinem ökonomischen Hauptwerk detailliert den Prozess der Kapitalakkumulation und die Ausbeutung des Proletariats durch die Kapitalisten.

Rezension

Wissenschaftliche Kritik des Kapitalismus

Das Kapital ist Karl Marx’ wissenschaftliches Hauptwerk. Anders als etwa Das kommunistische Manifest ist es kein ebenso knapper wie glühender Aufruf zur Revolution, sondern eine äußerst umfangreiche, systematische und detailreiche Analyse und „Kritik der politischen Ökonomie“, so der Untertitel. Entsprechend lange hat Marx dafür gebraucht: Allein am ersten Band arbeitete er ganze 15 Jahre. Marx versucht in seiner weit ausholenden und komplexen Abhandlung hinter die versteckten Funktionsweisen des Kapitalismus zu kommen. Dabei nähert er sich schrittweise über die Begriffe der Ware, des Tauschwerts und des Gebrauchswerts seiner berühmt gewordenen Arbeitswertlehre: Eine Ware, so Marx, ist so viel wert wie die darin „geronnene“ Arbeitszeit. Der Arbeiter muss, da er keine Produktionsmittel besitzt, seine Arbeitskraft verkaufen, und zwar an die Kapitalisten, die Maschinen und andere Produktionsmittel besitzen. Der Kapitalist will seine Waren nicht verkaufen, um andere Waren erwerben zu können, sondern um sein Geld zu vermehren. Das „geldheckende Geld“, der kapitalistische Akkumulationsprozess, steht im Zentrum der Marx’schen Kritik. Die Auswirkungen von Marx’ Werk auf die Wissenschaften sind kaum zu überschätzen – geschweige denn diejenigen auf die weit reichenden politischen Umwälzungen in großen Teilen der Welt im 20. Jahrhundert.

Zusammenfassung

Die Ware und ihr Wert
Waren sind die Essenz des Reichtums in kapitalistischen Gesellschaften. Sie sind Dinge, die Bedürfnisse befriedigen können, entweder direkt (z. B. Nahrung gegen den Hunger oder Kleidung gegen die Kälte) oder indirekt (etwa eine Maschine zur Herstellung von warmen ...
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Über den Autor

Karl Marx wird am 5. Mai 1818 in Trier geboren. Seine Familie ist jüdisch, konvertiert jedoch zum evangelischen Glauben, damit der Vater seinen Juristenberuf weiter ausüben kann. Nach dem Abitur 1835 an einem Trierer Gymnasium studiert Marx in Bonn und ab 1836 in Berlin Jura, Philosophie und Geschichte. 1841 promoviert er an der Universität Jena. Anschließend wird er Redakteur bei der Rheinischen Zeitung, wo er Probleme mit der Zensur bekommt; 1843 wird die Zeitung verboten. Im gleichen Jahr heiratet Marx seine Jugendfreundin Jenny von Westphalen. Bis 1845 weilt er im liberalen Frankreich, lernt dort Heinrich Heine kennen und ist Mitherausgeber der Deutsch-Französischen Jahrbücher. Auf Druck der preußischen Regierung wird er aus Frankreich ausgewiesen und geht nach Brüssel. 1844 lernt er den Fabrikantensohn Friedrich Engels kennen. 1849 siedelt er nach London über, nachdem er erneut aus Preußen und aus Paris ausgewiesen wurde. In London muss ihn sein Freund Engels finanziell unterstützen, denn Marx zeigt sich nicht unbescheiden: Die Tochter soll Klavierunterricht bekommen, seine Frau Urlaub an der See machen und er selbst gönnt sich den Luxus eines Privatsekretärs. Außerdem spekuliert er, wie einem Brief an seinen Onkel zu entnehmen ist: „Ich habe, was dich nicht wenig wundern wird, spekuliert, teils in amerikanischen Funds, namentlich aber den englischen Aktienpapieren, die wie Pilze in diesem Jahr hier aus der Erde wachsen. Diese Art von Operationen nimmt nur wenig Zeit fort, und man kann schon etwas riskieren, um seinen Feinden das Geld abzunehmen.“ In London beginnt Marx ein intensives Studium, dessen Frucht sein Hauptwerk ist: Das Kapital, eine Kritik der politischen Ökonomie und zugleich seine Begründung des historischen Materialismus. 1881 stirbt seine Frau, 1883 seine älteste Tochter Jenny, wenig später, allen Lebensmutes beraubt, er selbst: am 14. März 1883.


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