Rezension
Männer in Führungspositionen sind dominante Platzhirsche, Frauen zickige Stutenbeißerinnen. Bewerber haben „Potenzial“, Bewerberinnen „Defizite“. Und scheitert die in Krisenzeiten berufene Vorständin, dann sind am Ende deren Kinder oder die Frauenbewegung schuld – so das ernüchternde Fazit der interviewten Top-Managerinnen. Das Buch fungiert als Kampfansage: Die Autorinnen bieten konkrete Tipps, wie Frauen sich an der Spitze der Macht behaupten und ihre männlichen Kollegen mit den eigenen Waffen schlagen können. An den toxischen Machtstrukturen ändert das jedoch leider erst einmal nichts.
Zusammenfassung
Über die Autorinnen
Anna Sophie Herken ist Juristin und Vorständin der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ). Christina Sontheim-Leven ist ehemalige Top-Managerin und berät heute Unternehmen zu Fragen inklusiver Führung. Bettina Weiguny arbeitet als Buchautorin und freie Journalistin, unter anderem für Die Zeit, FAS und Focus.
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