Zusammenfassung von Management der sozialen Verantwortung in Unternehmen

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Management der sozialen Verantwortung in Unternehmen Buchzusammenfassung
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Bewertung

7

Qualitäten

  • Umsetzbar

Rezension

Folgt auf Greenwashing nun Whitewashing? Es scheint immer wichtiger zu werden, dass Unternehmen neben dem ökologischen Bewusstsein auch in sozialer Hinsicht eine weiße Weste haben. Die Autoren Winistörfer, Perrin, Teuscher und Forel gehen in ihrem Buch der sozialen Verantwortung von Unternehmen auf den Grund. Entstanden ist ein umfassender Leitfaden zum Management sozialer Themen im betrieblichen Alltag. Praxisnah und anhand vieler Modelle erfährt der Leser, wie Corporate Social Responsibility im Austausch mit den wichtigen Stakeholdern entwickelt werden kann. Der Leitfaden ist das Ergebnis einer vertieften Studienarbeit; als praktischer Ratgeber wird er für viele Unternehmen sicher einsetzbar sein. Je nach Bedürfnis des Unternehmens sind die vorgeschlagenen Instrumente, z. B. für das Screening sozialer Themen, auch einzeln anwendbar. Lediglich im Abschnitt der Stakeholderorientierung wäre es angesichts der wachsenden Bedeutung der sozialen Medien wünschenswert gewesen, diese stärker zu berücksichtigen. getAbstract empfiehlt das Buch allen Managern und Beratern, die im Management von sozialen Themen längerfristige Erfolgspotenziale sehen – oder sich davon erst noch überzeugen wollen.

Über die Autoren

Herbert Winistörfer ist Dozent und Alice Forel wissenschaftliche Mitarbeiterin an der ZHAW School of Management and Law in Zürich. Ihr Forschungsgebiet umfasst soziales Management, im Besonderen Corporate Responsibility. Peter Teuscher führt das Beratungsunternehmen BSD Consulting, das auf Nachhaltigkeitsmanagement spezialisiert ist. Irene Perrin ist dort als Senior Consultant tätig.

 

Zusammenfassung

Unternehmerische Verantwortung

Unternehmen agieren in dynamischen Märkten und sind je länger je mehr global vernetzt. Ihre internationale Bedeutung nimmt zu, während Staaten ihren nationalen Fokus bewahren. Gesellschaftliche Themen wie Armut oder Menschenrechte machen nicht vor Landesgrenzen halt. Viele Anspruchsgruppen erwarten daher von global agierenden Unternehmen, dass sie im Gegenzug für ihren wachsenden Einfluss auch mehr Verantwortung übernehmen – insbesondere dann, wenn sie ein Problem mit verursachen. Die Unternehmen haben hier keineswegs unbeschränkte Entscheidungsfreiheit. Im Zeitalter digitaler Kommunikation und sozialer Medien sind Reaktionszeiten kurz, und selbst kleine Verfehlungen können zu enormen Imageschäden führen. Wenn Unternehmen soziale Verantwortung übernehmen, geht es nebst der Risikominimierung stets auch um Chancen. So sind etwa Fair-Trade-Konsumenten bereit, höhere Preise zu bezahlen.

Management sozialer Themen

Die Erwartungen der Anspruchsgruppen, der so genannten Stakeholder, können sehr weit gehen. Um diesen Anforderungen zu entsprechen, sollten Unternehmen Themen systematisch bearbeiten. Eine themenbezogene Sicht ermöglicht ...


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