Zusammenfassung von Manager, die Berge versetzen

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Manager, die Berge versetzen Buchzusammenfassung
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Bewertung

8

Qualitäten

  • Innovativ
  • Umsetzbar

Rezension

Umsetzung – das ist das Zauberwort, um das sich alles in diesem Buch dreht. Manager und Mitarbeiter können noch so viele Trainings verordnet bekommen: Wenn dort nur Wissen vermittelt wird, ohne es unmittelbar auf das Unternehmen und den Arbeitsalltag zu übertragen, bleibt nach solchen Maßnahmen nichts übrig außer rausgeworfenes Geld. Wie man Trainings so anpackt, dass auch etwas dabei herauskommt, zeigt Nicole Gaiziunas so überzeugend, dass keine Fragen offenbleiben und sich kaum ein vernünftiger Grund findet, das Konzept nicht sofort anzuwenden. Den Anforderungen, die das Buch an die Trainings stellt, wird es auch selbst gerecht: Mit einer Fülle von Tipps und Praxisbezügen wird sichergestellt, dass der Schritt zur Umsetzung nur ein kleiner ist. Der flotte Schreibstil macht die Lektüre zudem sehr vergnüglich. Nur die Flut von Anglizismen, die zwar in der Branche üblich, aber längst nicht immer notwendig sind, empfindet man schnell als lästig, etwa wenn aus der Belegschaft die „Workforce“ wird. Und zumindest ein paar Schlüsselbegriffe wie „Business-Impact“ hätten eingangs sauber erklärt werden sollen. getAbstract empfiehlt das Buch Managern aller Ebenen und Personalentwicklern, damit Trainings endlich das bringen, wofür sie gebucht werden: Rendite.

Über die Autorin

Nicole Gaiziunas berät Unternehmen und ist in der Geschäftsleitung von Weiterbildungsinstitutionen. Sie hat schon Tausende Manager gecoacht und zahlreiche Weiterbildungen zu Organisations- und Personalentwicklung sowie Talentmanagement geführt.

 

Zusammenfassung

Es geht um das wirklich Wichtige

Training, Qualifikation, Talent-Development – Manager investieren eine Menge in diese Maßnahmen, aber was dabei herauskommt, ist meistens mäßig, manchmal sogar gar nichts. Management-Development muss Rendite bringen. Das funktioniert nicht, wenn Seminare nur auf die Praxis vorbereiten, aber nicht praktisch sind. Behalten Sie das so genannte Return-Prinzip im Auge: Achten Sie bereits im Training darauf, dass der Input nicht größer ist als der Output.

Meist werden anstehende Veränderungen pauschal und schwammig formuliert: „Wir wollen den Kunden-Support verbessern.“ Dagegen machen Return-Champions, zu denen etwa Amazon gehört, ganz konkrete Ansagen: „Nur noch fünf statt bis zu 47 Mausklicks für einen Vorgang im Kundensupport.“ Amazon verzichtet auf herkömmliche Trainings und setzt stattdessen „Return-Teams“ ein, in denen Vertreter aller Hierarchiestufen zu Projektsitzungen zusammenkommen. Werden bei einem Arbeitsablauf ein paar Sekunden eingespart, kann das am Ende des Jahres eine Menge Geld ausmachen.

Gewöhnlich erledigen wir tagsüber alle möglichen Dinge – nur nicht das Entscheidende. So verhält es sich oft auch ...


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