Zusammenfassung von Performance ist kein Schicksal

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Performance ist kein Schicksal Buchzusammenfassung
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Bewertung

8

Qualitäten

  • Innovativ
  • Umsetzbar

Rezension

Die Investorenlandschaft in Deutschland verändert sich. Im gleichen Masse, wie sich die Verflechtungen der "Deutschland AG" (Grossbanken, Versicherungen und Unternehmen) auflösen, gewinnen neue, meist private Investoren an Einfluss. Ein interdisziplinäres Autorenquintett beleuchtet in diesem Buch die Veränderungen im Detail und gibt wertvolle Tipps, wie der sich verändernde Kapitalmarkt erfolgreich "gelesen" und nutzbringend beeinflusst werden kann. Wer ein sachliches Finanzthema staubtrocken aufbereitet erwartet, sieht sich angenehm überrascht: Wirtschaftliche Zusammenhänge werden gut verständlich aufbereitet und mit aussagekräftigen Grafiken und etlichen Exkursen angereichert. Ein Finanzbuch, das beim Lesen Laune macht: diese Quadratur des Kreises wurde vorbildlich gelöst. Einzig das nicht vorhandene Glossar wird der Laie schmerzlich vermissen. Darum empfiehlt getAbstract.com dieses Buch allen Vorständen und Investor-Relations-Profis, die das Börsenschicksal ihres Unternehmens aktiv managen wollen.

Über die Autoren

Werner G. Seifert ist seit 1993 Vorsitzender des Vorstands der Deutschen Börse AG. Er lehrt an der European Business School Kapitalmarkt und Börse. Markus Habbel ist Projektleiter bei McKinsey & Company mit den Schwerpunkten Corporate Finance und Wholesale Banking. Frank Mattern ist Direktor bei McKinsey & Company und leitet das weltweite Business Technology Office des Unternehmens. Clara C. Streit ist Principal bei McKinsey & Company und leitet die deutsche Finanzdienstleistungsgruppe. Hans-Joachim Voth ist Associate Professor am Economics Department der Universität in Barcelona und Associate Director des Centre for History and Economics am King’s College, Cambridge.

 

Zusammenfassung

Performance ist kein Schicksal

Jahrzehntelang war Deutschland ein Entwicklungsland, wenn es um Aktienanlagen ging. Tatsächlich war bei uns nicht viel mehr Vermögen in Aktien angelegt als in vielen Entwicklungsländern auch. Doch das hat sich in den vergangenen zehn Jahren deutlich geändert. Dank dem Neuen Markt und den faszinierenden Möglichkeiten der Geldanlage in Aktien oder Aktienfonds entwickelte sich hierzulande eine echte Aktienkultur. Zwischen 1988 und 2000 stieg die Zahl der Aktionäre um fast 100 %, wobei die Fondsanleger noch gar nicht berücksichtigt sind. Mittlerweile ist jeder achte Deutsche über 14 Jahre im Besitz von Aktien. Insgesamt vier Faktoren waren bestimmend für das Aufblühen der Aktienkultur:

  1. Der Neue Markt spielt eine Schlüsselrolle bei der Ausgründung neuer Geschäftsideen. Auch wenn jetzt Katzenjammer herrscht, nachdem viele Aktionärsträume am Neuen Markt geplatzt sind, wird er diese Rolle weiterspielen. Der Neue Markt hat die Börsenlandschaft in Deutschland grundlegend verändert, denn jetzt können auch ganz junge, viel versprechende Unternehmen an das nötige Kapital für den Aus- und Aufbau kommen. Früher mussten Unternehmen im Schnitt...

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