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Ubermacht

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Ubermacht

Fahrziel Weltherrschaft – wie Uber weltweit nicht nur die Taxibranche aufmischt

Plassen,

15 Minuten Lesezeit
10 Take-aways
Audio & Text

Was ist drin?

Ubers rasante Fahrt um die Welt und an allen Hindernissen vorbei.


Bewertung der Redaktion

8

Qualitäten

  • Hintergrund
  • Unterhaltsam

Rezension

Der Verlag bezeichnet das Buch als „zeitgenössisches Dokument“, da die Realität schneller als der Druck war und Unternehmenschef Travis Kalanick zwischenzeitlich nach mehreren Skandalen zurückgetreten ist. Das Buch erzählt spannend geschrieben die Unternehmensbiografie und Charakterstudie des Ex-CEO von Uber und gibt Einblicke in den Beginn und Aufstieg der Firma sowie deren Strategie weltweit. Die vielen Zeitsprünge im Text machen die Geschichte zwar interessant, aber manchmal auch etwas verwirrend. Gegen Ende wirkt das Buch fast wie ein Film oder Roman ohne klaren Ausgang. Das Kapitel über autonomes Fahren hätte gern länger sein können. Adam Lashinsky lässt einen hinter die Kulissen des Phänomens Uber und seines „rauflustigen“ CEO Kalanick schauen und stellt interessante Zusammenhänge her. getAbstract empfiehlt das Buch Führungskräften aus den Transportbranchen sowie allen, die sich für Uber oder die Sharing-Economy interessieren.

Zusammenfassung

Call a Uber

Hinter Uber steckt die Idee, überall via App ein Auto herbeirufen zu können und zu seinem Fahrtziel gebracht zu werden. Die Firma ist ein Fahrvermittlungsdienst, der die bisher gekannte Transportdienstleistungswelt von Taxis, Autovermietern und Limousinenservices auf den Kopf stellen will. Inzwischen ist das Vorzeigeunternehmen der Sharing-Economy weltweit tätig und stemmt sich vielerorts gegen monopolistische und reglementierte Strukturen wie die der Taxiunternehmen. In Deutschland hingegen ist Uber derzeit aufgrund der strengen Regulierung kaum aktiv.

Uber basiert auf einer Smartphone-App, bei der man sich als Kunde registriert. Braucht man eine Fahrt von A nach B, kann man ein Uber-Fahrzeug per Knopfdruck an seinen Standort beordern. Man wird über die Wartezeit und das Kennzeichen des Wagens informiert. Die Fahrten sind, anders als bei Taxis, nachverfolgbar. Gezahlt wird per Kreditkarte. Im Kern ist Uber also eine Fahrtenvermittlung auf Basis eines Algorithmus, der Verfügbarkeit und Nachfrage zusammenbringt. Die Fahrer nutzen ihre privaten Fahrzeuge. Sie müssen sich lediglich beim Unternehmen registrieren...

Über den Autor

Adam Lashinsky ist Journalist beim Fortune Magazine. Er ist auch Autor des Buches Inside Apple.


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