Zusammenfassung von Zehn Milliarden

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Zehn Milliarden Buchzusammenfassung
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Bewertung

8

Qualitäten

  • Brisant
  • Analytisch
  • Wissenschaftsbasiert

Rezension

Die Erde kann die immer weiter wachsende Bevölkerung kaum noch verkraften, steht kurz vor dem ökologischen Kollaps, und – nichts geschieht. Das ist, erschreckend genug, nichts Neues. Neu ist jedoch die Präsentation in diesem Buch: Kurze, knappe Statements, Fakten und Zahlen, gepaart mit eindrücklichen Fotos und Grafiken, fügen sich wie Mosaiksteinchen zu einem verstörenden Gesamtbild, das trotz seiner strikten Reduzierung auf Tatsachen die Komplexität der Zusammenhänge aufscheinen lässt. Die Analyse ist schonungslos, die Perspektive bedrückend, das Fazit alarmierend. Am Ende bleibt vor allem Betroffenheit – das ist wohl das Ziel, das Stephen Emmott mit seinem düsterstmöglichen Szenario erreichen will. Auch wenn wir uns möglicherweise nicht auf ein großes Desaster einstellen müssen, sondern eher auf schleichende Veränderungen, ist dies ein wichtiges, dringendes Buch, meint getAbstract.

Über den Autor

Stephen Emmott lehrt an der Universität Oxford das Fach Computational Science (computergestützte Naturwissenschaften) und ist wissenschaftlicher Leiter eines Microsoft-Labors. Im Jahr 2012 erreichte er mit dem Bühnenstück Ten Billion am Royal Court Theatre in London einen großen Erfolg.

 

Zusammenfassung

Wir werden immer mehr

Die Erde steht vor dem Kollaps und wir sind die Ursache: die Spezies Mensch, die Art, die den blauen Planeten beherrscht. Unsere Intelligenz, unsere Kreativität und unsere Eingriffe in die natürlichen Stoffkreisläufe der Erde haben dafür gesorgt, dass das überlebenswichtige Ökosystem unseres Planeten bedroht ist. Menschen gibt es schon seit 200 000 Jahren, doch erst in den letzten Jahrzehnten ist ihre Anzahl förmlich explodiert. Allein in den letzten 200 Jahren hat sich die Weltbevölkerung versiebenfacht und ein Ende dieses Wachstums ist kaum abzusehen. Zum nächsten Jahrhundertwechsel werden wir mindestens 10 Milliarden sein.

Die Gründe für dieses exorbitante Bevölkerungswachstum sind bekannt. An erster Stelle steht die so genannte Agrarrevolution, die in vier Phasen stattfand: die Domestizierung wilder Tiere zu Haustieren vor etwa 13 000 Jahren, die systematische Züchtung von Pflanzen ab dem 13. Jahrhundert, später dann die Ertragssteigerung der Landwirtschaft ab dem 15. Jahrhundert, zuerst dank verbesserter Anbaumethoden und seit den 1950er-Jahren durch die sogenannte „grüne Revolution“. Zunächst waren die Folgen positiv...


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    I. B. vor 4 Jahren
    Der Schwarze Schwan...
    Irgendwann kommt ein nettes Virus, ein globaler Krieg oder etwas, was wir uns noch nicht vorstellen können... da waren nur noch vier!
    Konsumverzicht? Nicht mit dieser Menschheit!
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    W. F. vor 4 Jahren
    AKW sind keine Lösung und mit steigendem Wohlstand sinkt die Bevölkerungszahl. Nur wir fliegen zu viel, verschieben Güter zu weit und holzen zu viel Urwald ab. Wir verschmutzen das Wasser und Luft für überflüssigen Ramsch. Die Natur wird zurückschlagen, ein kleiner Virus genügt, wenn wir uns nicht selber bremsen. Die einzige Person, auf die wir direkt Einfluss haben, sind wir selbst. Machen wir da den ersten Schritt. Statt der Ferienreise nach XY in der Region bleiben, das Wasser solar heizen, Esswaren aus der Region, Wasser aus der Leitung statt der Petflasche, kein SUV, weniger Fleisch...und erstaulicherweise gewinnen wir dabei etwas wertvolles, Zeit statt Geld.
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    P. M. vor 5 Jahren
    So ein Quatsch. Zugegeben, unsere sozialen und ökologischen Herausforderung sind groß. Die Mär von der unbegrenzten Bevölkerungsexplosion gilt aber als überholt. Geburtenraten sinken mit steigender Bildung und steigendem Wohlstand rund um den Globus, bis auf wenige Ausnahmen. Wer sich mit Fakten beschäftigen möchte: gapminder.com