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Lebensphasenorientierte Personalpolitik
Buch

Lebensphasenorientierte Personalpolitik

Strategien, Konzepte und Praxisbeispiele zur FachkrÀftesicherung

Springer Gabler, 2014 plus...

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Bewertung der Redaktion

6

QualitÀten

  • Innovativ

Rezension

VĂ€ter, die sich wĂŒnschen, mehr Zeit mit der Familie zu verbringen, MĂŒtter, die trotz Kindern ihre berufliche Karriere weiterverfolgen wollen, EndfĂŒnfziger, die im Beruf keine Möglichkeit zu persönlicher Entwicklung sehen – was frĂŒher eher als Privatangelegenheit galt, wird heute von den Arbeitgebern immer mehr wahrgenommen und so weit wie möglich berĂŒcksichtigt. Dahinter steckt gemĂ€ĂŸ den Herausgeberinnen dieses Sammelbands keineswegs nur WohltĂ€tigkeit. Vielmehr ist es die Erkenntnis, dass sich eine bessere Vereinbarkeit von Privatleben und Beruf fĂŒr das Unternehmen rechnet: Neben einem positiveren Arbeitgeberimage sind meistens auch die Motivation und die BeschĂ€ftigungsfĂ€higkeit der Belegschaft höher, und das zahlt sich wirtschaftlich aus. Das Konzept der lebensphasenorientierten Personalpolitik ĂŒberzeugt in der Theorie. Leider bleibt das Buch hinsichtlich der Implementierung der gepriesenen AnsĂ€tze im Unternehmen eher vage – darĂŒber können auch die zahlreichen, teilweise etwas unstrukturiert wirkenden Best-Practice-EinschĂŒbe nicht hinwegtĂ€uschen. Trotzdem empfiehlt getAbstract das Buch Personal- und Unternehmensverantwortlichen, die ihre Personalinstrumente prĂŒfen und langfristig verbessern möchten.

Zusammenfassung

Trends und was sie bedeuten

Unternehmen werden ihre Personalpolitik ĂŒberdenken mĂŒssen. Ausschlaggebend dafĂŒr sind mehrere Trends, die den Wandel im Personalwesen beschleunigen. Der demografische Trend besagt, dass die erwerbstĂ€tige Bevölkerung schrumpfen und gleichzeitig Ă€lter werden wird. WĂ€hrend in Deutschland die in den Ruhestand tretenden JahrgĂ€nge aktuell noch durch die nachrĂŒckenden jungen Arbeitnehmergenerationen gedeckt werden können, ist fĂŒr die Jahre von 2015 bis 2025 noch mit einer Ersatzquote von 77 Prozent zu rechnen, und danach, von 2026 bis 2036, mit bloß 55 Prozent. Ein weiterer Trend ist die wachsende Vernetzung von beruflichem und privatem Alltag. Zwar bringen die neuen Informationstechnologien Zeitgewinn und mehr FlexibilitĂ€t, doch steigt mit der stĂ€ndigen Erreichbarkeit auch der Leistungsdruck. Kommt durch familiĂ€re Verpflichtungen eine zusĂ€tzliche Belastung hinzu, kann ein Angestellter schnell an seine Grenzen kommen. Damit in Zusammenhang steht der Trend, dass sich unsere Wissensgesellschaft immer mehr ausprĂ€gt: Mittlerweile verdoppelt sich das zur VerfĂŒgung stehende Wissen alle fĂŒnf Jahre.

Auch in gesellschaftlicher Hinsicht zeichnen...

Über die Autorinnen

Jutta Rump ist Professorin fĂŒr internationales Personalmanagement und Organisationsentwicklung an der Hochschule Ludwigshafen. Silke Eilers ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut fĂŒr BeschĂ€ftigung und Employability IBE in Ludwigshafen. 17 weitere Autoren und Autorinnen, mehrheitlich Personalentwickler und -manager, haben an dem Band mitgewirkt.


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