Zusammenfassung von 11 drohende Kriege

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11 drohende Kriege Buchzusammenfassung
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Bewertung

8

Qualitäten

  • Analytisch
  • Unterhaltsam

Rezension

Krieg bedeutet heutzutage nicht mehr nur Waffen und Blut. Das Internet, die Neurotechnologie und der Klimawandel sind dabei, sein Auftreten und sein Erscheinungsbild drastisch zu verändern. Daher sind potenzielle Konfliktherde oft nicht auf den ersten Blick ersichtlich. Aus der Vogelperspektive haben die beiden Journalisten Andreas Rinke und Christian Schwägerl die Auslöser und Ursachen für drohende kriegerische Auseinandersetzungen gesammelt. In den verschiedensten Teilen der Erde könnte bald um Land, Rohstoffe oder Nahrung gekämpft werden. Damit der Leser mit den durch das Buch geweckten Ängsten nicht ganz allein gelassen wird, liefern die Autoren auch gleich Maßnahmen zur Lösung mit. Die setzen allerdings voraus, dass die höchsten politischen Ebenen einbezogen sind. Während manche der elf Szenarien relativ nachvollziehbar sind und damit ein mulmiges Gefühl hinterlassen, wirken andere etwas weit hergeholt. Ausgezeichnet recherchiert und packend dargestellt sind sie jedoch alle. getAbstract empfiehlt dieses Buch daher allen politisch Interessierten, insbesondere Unternehmern, die außerhalb des Heimatlandes expandieren wollen.

Über die Autoren

Andreas Rinke ist promovierter Historiker und berichtet als politischer Chefkorrespondent der Nachrichtenagentur Reuters aus Berlin. Christian Schwägerl hat zunächst Biologie studiert. Der preisgekrönte Journalist verwertet sein Wissen in Artikeln über den ökologischen und wissenschaftlichen Wandel.

 

Zusammenfassung

Krieg im neuen Gewand

Krieg hat eine lange Tradition. Sein Erscheinungsbild verändert sich jedoch zunehmend. Zum einen liegt das daran, dass sich die Interessen privater und staatlicher Akteure verändern, zum anderen gibt es neue technische Entwicklungen wie das Internet oder die Neurotechnologie. Daher dürfen sich die Entscheidungsträger nicht einfach auf die Lehren der Vergangenheit verlassen. Ein derartiger Tunnelblick würde ihnen die Sicht auf die Gefahren von morgen verstellen. Zu den neuen, sich gegenseitig beeinflussenden Stressfaktoren gehören die folgenden:

  • Demografie: 2050 werden voraussichtlich 2 Milliarden Menschen mehr die Erde bevölkern als heute. Die begrenzten Ressourcen unseres Planeten müssen möglichst gerecht auf viel mehr Personen aufgeteilt werden.
  • Technologien: Neue Technologien erhöhen den Bedarf an bestimmten knappen Rohstoffen, etwa zur Herstellung von Batterien oder Geräten. Computer ermöglichen gänzlich neue Formen der Kriegführung, was Staaten mit hoher IT-Kompetenz Vorteile verschafft.
  • Umwelt und Klimawandel: Der Mensch betreibt Raubbau an der Umwelt. Wenn sich der Lebensstil...

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