Zusammenfassung von Aktien für die Ewigkeit

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Aktien für die Ewigkeit Buchzusammenfassung
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Bewertung

8

Qualitäten

  • Umsetzbar

Rezension

Es ist noch nicht lange her, da dachte alle Welt, das Finanzsystem gehe unter. Nichts dergleichen ist jedoch passiert. Die meisten Aktienmärkte haben sich mehr als erholt und stehen heute weit über den Höchstständen von vor der Krise. Das ist die vielleicht wichtigste Botschaft des Altmeisters Jeremy Siegel. Mit ansteckendem Optimismus sieht er die Aktienmärkte als fundamentalen Motor der mehr als 200 Jahre währenden Erfolgsgeschichte unserer Wirtschaftsordnung, die nicht nur den Industrieländern großen Wohlstand beschert hat, sondern nach Siegels Ansicht auch den vielen Milliarden Menschen dazu verhelfen wird, die noch nicht daran teilhaben. Siegel belegt das in seinem Buch mit einer eindrucksvollen Sammlung historischer Langzeitdaten. Er gibt gut lesbar einen fundierten Überblick zum aktuellen Stand der finanzwissenschaftlichen Forschung und leitet daraus überaus praktikable Strategien für Anleger ab. getAbstract empfiehlt das Buch allen, die sich für die Grundlagen der Finanzwissenschaften und die daraus ableitbaren Investmentstrategien interessieren.

Über den Autor

Der Kapitalmarktexperte Jeremy J. Siegel ist Professor an der Universität von Pennsylvania. Er tritt regelmäßig im Fernsehen auf und schreibt für das Wall Street Journal und die Financial Times. Zudem arbeitet er als Senior Investment Strategy Advisor bei WisdomTree Investments, einem der größten Anbieter für passive Investmentprodukte in den USA mit dem Schwerpunkt Value-Investing.

 

Zusammenfassung

Langfristig rentiert sich nichts so gut wie Aktien

Die Realrenditen, das heißt die inflationsbereinigten Wertzuwächse von amerikanischen Standardaktien, betrugen zwischen 1802 und 2012 annualisiert 6,6 Prozent. Aus 1 Dollar wäre so im Lauf der Zeit ein Vermögen von 704 997 Dollar geworden. Die Renditen lagen also deutlich höher als die sämtlicher anderer Anlageklassen. Amerikanische Staatsanleihen mit kurzen Laufzeiten rentierten sich nur mit 2,7 Prozent, solche mit langen Laufzeiten mit 3,6 Prozent. Gold erwirtschaftete sogar nur 0,7 Prozent pro Jahr, aus 1 Dollar wären darum im gleichen Zeitraum nur 54,52 Dollar geworden. Die sogenannte Aktienprämie, der Renditevorsprung von Aktien gegenüber Anleihen, betrug für den gesamten Zeitraum von 1802 bis 2012 gegenüber langfristigen Staatsanleihen 3 Prozent und gegenüber kurzfristigen 3,9 Prozent. Das gilt übrigens nicht nur für die USA, sondern weltweit. Die durchschnittliche Aktienprämie in 18 verschiedenen Ländern, aus denen Daten vorliegen, betrug 3,7 Prozent gegenüber langfristigen und sogar 4,5 Prozent gegenüber kurzfristigen Staatsanleihen. In allen 30-Jahres-Zeiträumen seit 1802 schnitten amerikanische Standardaktien gegenüber...


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