Zusammenfassung von Angst bei der Arbeit – Angst um die Arbeit

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Angst bei der Arbeit – Angst um die Arbeit Buchzusammenfassung
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Bewertung

7 Gesamtbewertung

6 Umsetzbarkeit

7 Innovationsgrad

8 Stil


Rezension

Wir stehen unter Stress. Diese Diagnose ist mittlerweile ein Gemeinplatz. Wenn es darum geht, mit Stress umzugehen, sind die Reaktionen aber höchst unterschiedlich – sie reichen von der Glorifizierung der Arbeit durch Workaholics über die esoterische Weltflucht von Aussteigern bis hin zur Depression und anderen klinischen Krankheitsbildern. Psychotherapeut Rainer Gross kennt diese Muster aus seiner Praxis. Sein Buch hebt sich von der Masse vereinfachender Ratgeberliteratur zum Thema Stressbewältigung ab, indem es nicht einfach eine weitere Glücksmethode anpreist, sondern aufzeigt, dass wir die Ursachen von Stress oft nur an der Oberfläche suchen und entsprechend falsch darauf reagieren. Wer wirklich ein weniger belastetes Leben führen will, sagt er, muss nicht bloß an sich selbst arbeiten, sondern vor allem seine Lebens- und Arbeitsumstände verändern. So spricht sich Gross etwa für kürzere Arbeitszeiten oder ein bedingungsloses Grundeinkommen aus. getAbstract empfiehlt das Buch allen, die das Übel Stress an der Wurzel packen wollen.

Nach der Lektüre dieser Zusammenfassung wissen Sie:

  • warum wir immer gestresster sind,
  • wie sich Stress auf uns auswirkt und
  • was wir alle und was Sie als Einzelner tun können, um gegenzusteuern.
 

Über den Autor

Rainer Gross arbeitet als Chefarzt der Sozialpsychiatrischen Abteilung in Hollabrunn und als Psychotherapeut in Wien.

 

Zusammenfassung

Wir leben in einer Stressgesellschaft

Den Begriff „Stress“ gibt es erst seit 1936. Damals begründete Hans Selye die Stressforschung. Heute ist das Wort in aller Munde. Die Arbeit, die Familie, die Freizeit – selbst das Nichtstun empfinden heute viele als stressig. In Experimenten verabreichen sich viele Probanden lieber selbst Stromstöße, als sich der Langeweile des Alleinseins hinzugeben. Das Phänomen Stress ist freilich nicht neu. Bereits im 19. Jahrhundert wurde von Reizüberflutung, Nervosität oder Neurasthenie gesprochen. Goethe benutzte im Jahr 1800 den Ausdruck „veloziferisches Zeitalter“ – eine begriffliche Mischung von Geschwindigkeit und Luzifer. Die Stressmenge, der wir ausgesetzt sind, ist heute aber deutlich größer als früher. Dafür sorgen die technische und soziale Beschleunigung, die alle Lebensbereiche erfasst hat, sowie die immer kürzere Dauer von Arbeitsverhältnissen und persönlichen Beziehungen.

Entfremdet von uns selbst

Wir haben immer weniger Zeit, uns an Veränderungen anzupassen. Arbeitsverhältnisse werden immer unsteter: Großbetriebe tun nur noch so, als ob sie „eine große Familie“ sein könnten. Der Kontrast zwischen großspurigen, emotionalen...


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