Zusammenfassung von Bionade

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Bionade Buchzusammenfassung
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Bewertung

7

Qualitäten

  • Überblick
  • Hintergrund
  • Unterhaltsam

Rezension

Ein kleiner, verschuldeter und maroder Familienbetrieb wird zur Konkurrenz für Coca-Cola, Sinalco und Red Bull – wie das? Um der unglaublichen Story auf den Grund zu gehen, begleitete die Journalistin Bettina Weiguny die Bionade-Brauer ein Jahr lang. In ihrem daraus entstandenen Buch zeigt sie hautnah, ausführlich und kurzweilig, dass der in den Medien gefeierte plötzliche Aufstieg und Höhenflug von Bionade in Wirklichkeit ein langwieriger und steiniger Weg voller Rückschläge und Angriffe, aber auch voller glücklicher Fügungen war. Die Autorin geht nicht streng chronologisch, sondern nach thematischen Schwerpunkten vor und gewährt dabei interessante Einblicke in die Mechanismen des Getränkehandels, des Markenaufbaus und der Eigenart von Kultprodukten. getAbstract meint: ein Buch nicht nur für Bionade-Fans, sondern auch für alle, die selbst gerne eine Überflieger-Marke am Start hätten.

Über die Autorin

Bettina Weiguny berichtete als EU-Korrespondentin in Brüssel für Focus. Heute schreibt sie als Wirtschaftsjournalistin u. a. für FAZ und Stern. Sie verfasste die Unternehmensbiografie Die geheimnisvollen Herren von C&A.

 

Zusammenfassung

Geburt eines neuen Getränks

In seinem Minilabor bastelt Dieter Leipold 1986 an einer gebrauten Limonade: Nicht einfach eine neue Marke soll es werden, sondern ein komplett neues Getränk. Der Tüftler isoliert aus Kombucha einen Bakterienstamm, der Zucker nicht zu Alkohol, sondern zu Gluconsäure vergärt. Seine Vision: eine gesunde Limonade. Gleichzeitig forscht Leipold nach ungewohnten Geschmacksrichtungen. Wie beim Wein produziert er eine weiße und eine rote Sorte. Zu den beiden Varianten mit Litschis und Holunderbeeren gesellen sich im Lauf der Zeit vier weitere.

Die anderen Säulen des Bionade-Teams sind Leipolds Ehefrau, Sigrid Peter-Leipold, die die Dorfbrauerei in Ostheim vor der Rhön von ihrem Vater übernommen hat, sowie deren Söhne Peter und Stephan Kowalski.

Der Manila-Flop

Als das Getränk endlich fertig ist, gestaltet sich dessen Einführung schwierig: Es passt in keine Schublade. Doch der deutschstämmige Direktor des größten Getränkekonzerns in Südostasien, eines halbstaatlichen Unternehmens in Manila, liest in einer Brauereizeitschrift von dem neuen Produkt, besucht die Familie und sichert sich für zehn Jahre die Lizenz zum Weltvertrieb...


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