Zusammenfassung von Blauäugig in Tokio

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Blauäugig in Tokio Buchzusammenfassung
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Bewertung

7

Qualitäten

  • Innovativ

Rezension

Eigentlich passt er überhaupt nicht in ein japanisches Unternehmen: Der Ire Niall Murtagh hat nach seiner Schulzeit die halbe Welt bereist, in Bangladesh in einem Flüchtlingslager gearbeitet, mit einer Betonjacht und zwei verrückten Franzosen den Atlantik besegelt und ist in billigen Zügen durch China gegondelt. Schließlich landet er in Japan, lernt die Sprache, promoviert an einer Elite-Universität und findet einen Job als Programmierer bei Mitsubishi. Der Kulturunterschied fasziniert ihn: Er, der alles locker sieht und sich möglichst unangepasst gibt, landet in einem gänzlich verkrampften, kleinlichen Großunternehmen, in dem er selbst über seine Teepausen Buch führen muss. In seinem Bericht erzählt er nicht nur vom Arbeitsalltag, sondern auch von der beengenden Wohnsituation in Tokios Vororten und dem alltäglichen Wahnsinn in der U-Bahn. Murtagh gibt seinen Lesern tiefe Einblicke in die japanische Seele und bedient sich dabei eines nüchternen Humors, der manche seiner Erlebnisse noch grotesker erscheinen lässt. Nach der Lektüre müssen einem die Japaner genauso seltsam, fremd und komisch vorkommen wie wir Ausländer ihnen. Den Alltag in Nippon so unterhaltsam präsentiert zu bekommen, lohnt sich, weshalb getAbstract dieses Buch jedem Japan-Interessierten ans Herz legt.

Über den Autor

Der Ire Niall Murtagh reiste nach seinem Universitätsabschluss sechs Jahre lang durch die Welt. Seine Promotion führte ihn nach Tokio, wo er später ein Jobangebot bei Mitsubishi annahm. Heute lebt er mit seiner Familie in Japan.

 

Zusammenfassung

Im Ameisenbau

Ameisen. Alle Angestellten in Japan sind wie die Ameisen. Das meint zumindest einer der Kollegen von Niall Murtagh, als dieser ihm eröffnet, dass er vorhat, eine Weile für Mitsubishi in Tokio zu arbeiten. Nach einigen Jahren des Herumreisens - von Indien über Südafrika bis China - hat es den Iren nach Tokio verschlagen, wo er seine Promotion anfertigte, die Sprache lernte, eine japanische Kaderschmiede besuchte und tief in die japanische Kultur eintauchen wollte. Die Bewerbung bei Mitsubishi ist erfolgreich: Ein paar Jahre in der Forschungsabteilung sollen es sein. Irgendetwas Bahnbrechendes entwickeln. Murtagh schwört: Erst einmal anpassen, damit er als einziger Ausländer im Konzern nicht gleich in der ersten Woche zu sehr auffällt. Der erste Arbeitstag verläuft schon recht spannend: In der Personalabteilung bekommt er seine Mitarbeiternummer, mit der er - nach Art der Verbrecherfotos bei der Polizei - für den Fotografen posieren muss.

Die neuen Kollegen

Im Entwicklungslabor sitzt er an einem der vielen identisch aussehenden Schreibtische. Auf allen stehen Mitsubishi-Monitore - sie tragen allerdings nur das Logo und werden in Wirklichkeit von...


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