Zusammenfassung von Blender im Job

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Blender im Job Buchzusammenfassung
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Bewertung

7

Qualitäten

  • Umsetzbar

Rezension

Jeder kennt sie: selbstherrliche Mitmenschen, überhebliche Chefs, vereinnahmende Kollegen. Menschen mit narzisstischem Persönlichkeitsstil sind allgegenwärtig. Wer mit ihnen umzugehen weiß, ist deutlich im Vorteil. Bärbel Wardetzkis Buch widmet sich genau diesem Thema. Dazu analysiert die Autorin, die auch als Coach arbeitet, Menschen mit narzisstischem Persönlichkeitsstil. Der Leser erfährt, woran er solche Mitmenschen erkennen kann und warum sie so sind, wie sie sind. Das ist ohne Frage interessant, weil es hilft, Blender zu entlarven und die Handlungsweisen narzisstischer Mitmenschen zu verstehen. Trotzdem hätte dieser Teil des Buches gern kürzer ausfallen können – zugunsten mehr handfester Anleitungen für den Umgang mit narzisstischen Menschen. Das Buch ist unterm Strich flüssig und lebendig geschrieben. Außerdem wird jede Theorie durch Fallbeispiele untermauert, was zum besseren Verständnis beiträgt. Wer unter narzisstischen Kollegen leidet oder sich für den Fall der Fälle wappnen möchte, findet in diesem Buch praktikable Tipps für den Arbeitsalltag, meint getAbstract.

Über die Autorin

Bärbel Wardetzki arbeitet in München als Psychotherapeutin, Supervisorin und Coach. Aus ihrer Feder stammen weitere Bücher über Narzissmus, Kränkungen und Essstörungen. Außerdem hält sie Vorträge und bietet Fortbildungen und Seminare an.

 

Zusammenfassung

Gründe für Narzissmus liegen in der Kindheit

Menschen mit narzisstischem Persönlichkeitsstil können einem das Leben schwer bis unerträglich machen. Sie sollten sich also für den Umgang mit ihnen wappnen. Narzisstische Menschen erkennen Sie daran, dass sie ichbezogen, nicht einfühlsam, nie schuld und vereinnahmend sind. Sie nehmen keine Hilfe an, fördern aber gern andere, um selbst heldenhaft dazustehen. Oft blenden sie ihre Mitmenschen mit Fähigkeiten, die sie gar nicht besitzen.

Außerdem scheuen Narzissten enge Bindungen, obwohl sie sich gleichzeitig danach sehnen. Kommt ihnen jemand zu nahe, haben sie Angst vor Fremdbestimmung. Sind sie allein, fehlt ihnen wiederum die Bewunderung. In ihrer Kindheit wurden sie entweder zu sehr vereinnahmt und überhöht oder vernachlässigt und nicht beachtet. Genau das geben sie später an ihre Mitmenschen weiter: Sie loben sie in den höchsten Tönen, um sie im nächsten Moment abzuwerten. Aber auch die Narzissten selbst schwanken immer wieder zwischen Grandiosität und Minderwertigkeit. Gefühle von Grandiosität entstehen immer dann, wenn Narzissten sich erfolgreich, schön und mächtig fühlen. Aber schon bei der kleinsten Kritik bricht...


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