Zusammenfassung von Deutsche Bank intern

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Deutsche Bank intern Buchzusammenfassung
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Bewertung

7 Gesamtbewertung

6 Wichtigkeit

8 Innovationsgrad

8 Stil


Rezension

Das Buch an sich ist eine echte Innovation. Denn bislang durften nur wenige Journalisten sich im Innern der Deutschen Bank umschauen. Die Lektüre bietet daher interessante Einsichten in die Krise der Deutschen Bank und deren Versuche, sich daraus zu befreien. Der überwiegend sachliche Schreibstil wird durch den einen oder anderen legeren Satz unterbrochen, das sorgt für einen angenehmen Lesefluss. Der Aufbau des Buches spiegelt aber leider das oft sehr Unorganisierte der Deutschen Bank wider: Es gibt viele Wiederholungen, und die Unterkapitel bauen an manchen Stellen nicht wirklich aufeinander auf. Dass das noch fast druckfrische Buch inzwischen bereits von der Realität überholt wurde (der glücklose Vorstandsvorsitzende John Cryan wurde Anfang April 2018 durch Christian Sewing ersetzt), kann man ihm nicht vorwerfen. getAbstract empfiehlt es jedem, der sich für einen Blick hinter die Kulissen von Deutschlands größter Bank interessiert.

Das lernen Sie

  • wie die Deutsche Bank in die Krise rutschte,
  • wie sie versucht, die Krise zu bewältigen, und
  • welche Themen und Menschen dabei eine wichtige Rolle spielen.
 

Über den Autor

Ingo Nathusius studierte Politikwissenschaften in Mainz und arbeitet seit vielen Jahren als Wirtschaftsjournalist. Die Deutsche Bank hat er über viele Jahre im Zuge von Fernsehdokumentationen begleitet.

 

Zusammenfassung

Der große Knall                                                       

Die weltweite Bankenkrise 2008/2009 hat die Deutsche Bank im Vergleich zu anderen Finanzinstituten gut gemeistert. Doch im Mai 2015 kam das Erdbeben. Auf der Hauptversammlung sah sich Vorstandschef Anshu Jain wütenden Aktionären gegenüber, die einen Kurswechsel verlangten. Viele Jahre war versäumt worden, Strukturen und das Portfolio dem Markt anzupassen. Trotz Herausforderungen, zu denen verunsicherte Kunden und zunehmende Regulierung durch den Staat gehörten, hielt man am Altbewährten fest. Doch statt die Ärmel hochzukrempeln, verließ Jain mit 3,7 Millionen Euro im Gepäck das angeschlagene Schiff. Ihm folgten weitere Vorstands- und Aufsichtsratsmitglieder, die viel verbockt hatten, aber nicht dafür geradestehen wollten. Am 1. Juli 2015 wurde John Cryan zum Vorstandsvorsitzenden berufen. Im Gegensatz zu seinem Vorgänger will er keine große Show, sondern packt lieber erst einmal an. Zum ersten öffentlichen Auftritt kam es erst im Oktober 2015. Ihm zur Seite stand anfangs formal Jürgen Fitschen, der seit 2012 als Co-Vorsitzender Anshu Jain begleitet hatte. Er wurde ein Jahr später abgesägt. Im Vorstand rückten Christian Sewing und Marcus Schenck nach. Das Projekt Sanierung begann.


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