Zusammenfassung von Energie- und Ressourceninnovation

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Energie- und Ressourceninnovation Buchzusammenfassung
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Rezension

Ein Buch wie die deutsche Energiewende: Höchst ambitioniert – nur mit der Umsetzung ist es noch so eine Sache. Vielmehr zeigen sich viele Einzelteile, die nicht gut zusammengefügt sind. Eine enorme Fülle an Wissen wird hier leider als Stückwerk dargelegt. Strukturell und sprachlich hätte das fachliche Know-how der Autorin eine bessere Präsentation verdient gehabt. Dennoch findet sich in dem Buch vor dem Hintergrund der aktuellen energiepolitischen Diskussionen viel Wissenswertes – gilt der Energiesektor in Deutschland doch gleichzeitig als Vorbild und als Negativbeispiel. Die Autorin glaubt an die Energiewende und an den Atomausstieg und liefert viele technologische, ökonomische und politische Gründe, warum man auch weiterhin an das Ziel der Energiewende glauben kann: die vollständige Versorgung Deutschlands mit Energie aus erneuerbaren Quellen. Wir von getAbstract finden: eine interessante, detailreiche Fundgrube für Experten, nicht jedoch für Einsteiger.

Das lernen Sie

  • wie der Fahrplan für die Energiewende in Deutschland aussieht,
  • was bisher erreicht wurde und
  • welche Innovationen neue Chancen eröffnen.
 

Über die Autorin

Janet Nagel ist Professorin für erneuerbare Energien an der Beuth Hochschule für Technik in Berlin und leitet das Institut für Energie- und Ressourceninnovation (INERI).

 

Zusammenfassung

Die große Transformation

Der moderne deutsche Energiemarkt entstand zunächst in Form von Gebietsmonopolen. Als Gegenleistung für diese staatlich gewährten Monopole verpflichteten sich die Anbieter, nicht nur lukrative Städte an ihr Netz anzuschließen, sondern auch ländliche Gebiete. Mit der Liberalisierung kurz vor der Jahrtausendwende traten die Stromanbieter in den Wettbewerb ein. Lediglich die Betreiber der Netze, durch die jetzt auch Strom, Gas oder Wärme von Drittanbietern flossen, behielten ihr Monopol. Seit es immer mehr Anlagen gibt, die erneuerbare Energiequellen nutzen, exportiert Deutschland viel mehr Strom, als es importiert. 1999 war das Verhältnis noch fast ausgeglichen.

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