Zusammenfassung von Das andere Afrika

Suchen Sie den Artikel?
Wir haben die Zusammenfassung! Erfassen Sie die Kernaussagen in nur 5 Minuten.

Das andere Afrika Zusammenfassung
Lernen Sie los:
oder Abo-Modelle vergleichen

Bewertung

8 Gesamtbewertung

8 Wichtigkeit

9 Innovationsgrad

8 Stil

Rezension

Fast unbemerkt von europäischen Unternehmen mausert sich das Afrika südlich der Sahara zu einer Boomregion. Mobilfunknetze bilden hier die Infrastruktur für Kommunikation, Information und mobile Geldwirtschaft. In vielen Ländern ist eine gesunde Mittelschicht entstanden. Konzerne aus China und anderen Ländern haben das erkannt und machen gute Geschäfte, wohingegen Europa die Entwicklung verschläft. Wirtschaftspolitisch ist für die autoritären Regime Afrikas eher China ein Vorbild. Europäische Werte – Demokratie und soziale Marktwirtschaft – finden dagegen kaum Anhänger. getAbstract empfiehlt diesen spannenden Artikel allen, die sich für Afrika als Geschäftsfeld interessieren.

Das lernen Sie

  • wie sich Afrika wirtschaftlich in den letzten Jahren verändert hat und
  • warum China Europa in Afrika den Rang abläuft.
 

Über den Autor

Hans Stoisser ist Unternehmer, Buchautor und Afrikaexperte.

 

Zusammenfassung

Afrika entwickelt sich gut. Die Wirtschaftsleistung der Länder südlich der Sahara ist zwischen 2000 und 2015 von 1,2 auf 3,5 Billionen Dollar gestiegen. Vor allem rohstoffreiche Länder wie Nigeria haben vom Aufstieg profitiert. Nigerias Hauptstadt Lagos ist nicht nur ein dynamisches Finanzzentrum. In seinen „Nollywood“-Studios werden mehr Filme produziert als in den USA. Doch wie auch Angola ist Nigeria stark vom Erdöl abhängig und leidet derzeit unter dem Preisverfall. In Ländern wie Kenia, Tansania, Uganda, Äthiopien, Ghana, Senegal und Benin ist eine moderne und weltoffene Generation herangewachsen und eine Mittelschicht entstanden. Mobiltelefone verbinden die Bevölkerung miteinander und mit der Welt. Viele Länder haben die Festnetztechnik glatt übersprungen. Um die Jahrtausendwende erreichten Prepaid-Mobiltelefone die entlegensten Ecken. Der Zugang zu globalen Informationen und Netzwerken ändert vieles und führt auch zu Innovationen. So nutzten die Menschen die Möglichkeit, Gesprächsguthaben zu übertragen, zum Bezahlen ihrer Einkäufe. 2007 startete dann mit M-Pesa das erste regelrechte mobile Bezahlsystem. Viele weitere folgten. Allein in Kenia hat M-Pesa 19 Millionen Nutzer. Geldinstitute mit ihren Filialnetzen werden nicht benötigt. Weitere innovative Projekte sind: die Versorgung schwer zugänglicher Dörfer mithilfe von Drohnen oder das erste bargeldlose Wirtschaftssystem der Welt, das in Ruanda geplant ist.

Lesen Sie die Kernaussagen dieses Artikels in 10 Minuten.

Für Sie

Finden Sie Ihr optimales Abo-Modell.

Für Ihr Unternehmen

Wir helfen Ihnen, eine lebendige Lernkultur aufzubauen.

 oder loggen Sie sich ein.

Kommentar abgeben

Mehr zum Thema

Ähnliche Zusammenfassungen

Mehr in den Kategorien