Zusammenfassung von Chinas Kapitalismus

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Chinas Kapitalismus Buchzusammenfassung
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Rezension

China hat in den Jahrzehnten seit Maos Tod 1976 eine atemberaubende Transformation erlebt: Das einst doktrinär sozialistische Land wirtschaftet heute weitestgehend nach kapitalistischen Marktgrundsätzen. Und dies unter der Ägide der Kommunistischen Partei Chinas. Deren Anspruch, das Riesenland zu führen, war seit der Gründung der Volksrepublik nie ernsthaft gefährdet und ist es heute weniger denn je. Wie ist, wie war das möglich? In ihrem sehr gehaltvollen Buch zeichnen der Wirtschaftsnobelpreisträger Ronald Coase und Ning Wang detailgenau nach, was diesen Weg zum veritablen Change-Prozess machte. Nicht nur für Wirtschaftsexperten mit Chinaberührung, vom Akademiker bis zum Geschäftsmann, ist das Buch eine lohnende Hintergrundlektüre. getAbstract empfiehlt es auch allen, die sich für Politik und aktuelle Zeitgeschichte interessieren.

Nach der Lektüre dieser Zusammenfassung wissen Sie:

  • wie China seinen enormen wirtschaftlichen Wandel nach Maos Tod bewerkstelligt hat,
  • welche politischen Rückwirkungen damit verbunden sind und
  • welchen Herausforderungen China sich heute stellen muss.
 

Über die Autoren

Ronald Coase erhielt 1991 den Wirtschaftsnobelpreis. Der emeritierte Professor lehrte an amerikanischen Universitäten schuf bahnbrechende Arbeiten auf dem Gebiet der Transaktionskostentheorie und der Principal-Agent-Theorie. Ning Wang ist Assistant Professor an der School of Politics and Global Studies der Arizona State University, USA.

 

Zusammenfassung

China boomt

Noch 1976 wurde das Reich der Mitte von den Umtrieben der ultralinken Roten Garden drangsaliert. 33 Jahre später, im Jahr 2009, feierte die Volksrepublik China ihr 60. Jubiläum als boomende Marktwirtschaft – nach wie vor unter der Führung der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh), die Mao 1921 mitbegründet hatte. Mit einem Pro-Kopf-BIP von unter 200 Dollar war China 1976 eines der ärmsten Länder. 2010 ist es die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt nach den USA mit einem BIP von über 4000 Dollar pro Kopf. Der Abstand zum US-amerikanischen Pro-Kopf-BIP von 47 140 Dollar sowie die viermal so große Bevölkerung Chinas zeigen, welches Potenzial noch in dem Riesenreich steckt. Seinen Aufstieg zur Wirtschaftsgroßmacht verdankt China vor allem einem Mann: Deng Xiaoping.

Mao Zedongs Basis einer dezentralen Verwaltung

Nach der Abdankung der letzten Kaiserdynastie Qing im Jahr 1911 stritten sich mehrere Bürgerkriegsparteien erbittert um die Vorherrschaft in China, in erster Linie die bürgerliche Kuomintang-Partei unter Chiang Kai-shek und die Kommunisten, die von der Sowjetunion unterstützt wurden. Die Auseinandersetzung wogte jahrzehntelang...


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