Saltar a navegação
Creative Company
Buch

Creative Company

Wie kĂŒnstlerisch zu arbeiten Organisationen dabei hilft, ĂŒber sich hinaus zu wachsen

Vahlen, 2018 mais...

Buch kaufen


Bewertung der Redaktion

6

QualitÀten

  • Praktische Beispiele
  • Inspirierend

Rezension

Dieses Buch könnte Managern manches Aha-Erlebnis bescheren. Gegen KomplexitĂ€t hilft nicht Vereinfachung, sondern Vielfalt. Gegen Ungewissheit und Mehrdeutigkeit helfen nicht Analyse und Planung, sondern FreirĂ€ume, Autonomie und Improvisation. KĂŒnstler kommen intuitiv damit klar, Unternehmen nicht. Ihnen stehen Profitstreben, Wettbewerbsdenken und unzeitgemĂ€ĂŸe Managementlehren im Weg. Da muss sich vieles Ă€ndern. Behutsam entwickeln die Autoren derlei Erkenntnisse. Ein dicht gepackter, mitunter etwas zu detailverliebter Text und eine einzige, mehrfach dem Inhalt angepasste Grafik sind nicht unbedingt das, was der Leser hinter dem Buchtitel erwartet. Aber DobiĂ©y und Köplin setzen ausdrĂŒcklich darauf, dass ein Text mehr sagt als Tausend Bilder – und liegen richtig. Sie zitieren unentwegt KĂŒnstler, Experten und „alternative“ Unternehmer und illustrieren mit Worten, was Manager von Kreativen lernen können, um sich selbst und ihre Unternehmen fit fĂŒr eine dynamische Welt zu machen. Eine erhellende LektĂŒre, finden wir von getAbstract und legen dieses Werk allen ans Herz, die auf der Suche nach einem besseren Weg des FĂŒhrens und Wirtschaftens sind.

Zusammenfassung

KĂŒnstlerische Intelligenz

Kann man in der Wirtschaft von KĂŒnstlern lernen? Unsere Gesellschaft ist einseitig auf Effizienz, Wachstum und analytisch-rationales Vorgehen ausgerichtet. Doch das Wachstum zerstört unsere Lebensgrundlagen und das Effizienzstreben unsere KreativitĂ€t. Mit den Herausforderungen der Gegenwart – KomplexitĂ€t, Dynamik, Ungewissheit und VolatilitĂ€t – tut die Wirtschaft sich schwer. FĂŒr KĂŒnstler hingegen sind dies durchaus positive ZustĂ€nde, denen sie mit Neugier, Leidenschaft, Zuversicht und Resilienz begegnen. Eine solche Haltung ist in jedem Menschen angelegt und lĂ€sst sich entwickeln. Organisationen, die ihre Mitglieder darin unterstĂŒtzen wollen, sollten GestaltungsspielrĂ€ume schaffen, Eigenverantwortung stĂ€rken. Dadurch werden sie kreativer und innovativer. Reines Profitstreben aber fĂŒhrt in die Bedeutungslosigkeit. Die Defizite entstehen bereits in der Schule, wo die Betonung der MINT-FĂ€cher (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) in eine Sackgasse fĂŒhrt. Um Menschen neugierig und innovativ zu machen, mĂŒssen auch KreativfĂ€cher unterrichtet und kĂŒnstlerische FĂ€higkeiten vermittelt werden. Laut Stardirigent Kent Nagano ermöglicht...

Über die Autoren

Dirk DobiĂ©y war in FĂŒhrungspositionen bei SAP, Hewlett-Packard und T-Systems tĂ€tig. Thomas Köplin arbeitet in der Digitaleinheit der Deutschen Telekom. Beide haben das Beratungs-, Ausbildungs- und Forschungsnetzwerk Age of Artists mitgegrĂŒndet.


Kommentar abgeben

Mehr zum Thema