Zusammenfassung von Das evolutionäre Führungsmodell

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Das evolutionäre Führungsmodell Buchzusammenfassung
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Bewertung

8

Qualitäten

  • Wissenschaftsbasiert
  • Umsetzbar
  • Inspirierend

Rezension

Führung funktioniert, so die Autoren, im Wesentlichen noch immer nach denselben Prinzipien, die schon in der Steinzeit galten. Also so, wie unsere Vorfahren gemeinschaftliche Aufgaben gelöst haben – etwa die Jagd auf Mammuts oder, allgemeiner, den Kampf ums Überleben. Entsprechend versuchen Michael Alznauer und Valerie Lesaar auch nicht, das Rad neu zu erfinden, sondern sortieren bewährte Grundsätze und -strategien entlang aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse zur Evolution von Führung. Das Ergebnis ist ein höchst anregendes Buch, das Führung auf ihre wesentlichen Elemente zurückführt.

Über die Autoren

Der Psychologe Michael Alznauer hat mehrere Beratungsunternehmen gegründet. Gemeinsam mit der Wirtschaftspsychologin Valerie Lesaar leitet er eine Firma für Führungskräftediagnostik.

 

Zusammenfassung

Das Wesen von Führung ist heute dasselbe wie vor 350 000 Jahren.

Menschen sitzen im Büro instinktiv mit dem Rücken zur Wand. Auch erleben sie einen Adrenalinstoß, wenn sich ein Auto von der Nebenspur überraschend vor sie setzt. Mit solchen uralten Mustern beschäftigt sich die evolutionäre Psychologie. Vor 350 000 Jahren jagten Urmenschen Nashörner, Waldelefanten und Höhlenlöwen. Ein einzelner Jäger schaffte das nicht, also brauchte es ein koordiniertes Miteinander: einen Anführer, der den Plan machte, und eine Gruppe, die ihm freiwillig folgte. Daraus ergibt sich die erste Voraussetzung von Führung: Sie muss die Lösung für ein wiederkehrendes Überlebensproblem sein – nennen wir es „das Mammut“. Der Anführer muss kein großer Held sein, er muss nur durch sein Handeln die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass die Gruppe ihr Ziel erreicht.

Als heutige Führungskraft sollten Sie fragen: „Was ist unser Mammut?“ Sicher keine banale Zielvereinbarung wie eine Umsatzsteigerung um 15 Prozent. Auch die üblichen Teambildungsmaßnahmen fallen nicht in diese Kategorie. Ein „Mammut“ ist eine „gemeinsame, attraktive Großaufgabe“. Viele bisherige Modelle sehen Führung fälschlich...


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