Zusammenfassung von Das Genie in uns

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Das Genie in uns Buchzusammenfassung
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Bewertung

8

Qualitäten

  • Innovativ

Rezension

Ist Intelligenz geerbt oder erlernt? Beides, sagt David Shenk: Gene und Umwelt wirken nicht parallel, sondern miteinander – so können wir sogar Einfluss auf unsere Gene nehmen. Sein Werk ist die Antwort auf das Buch The Bell Curve von 1994 mit der These, einzig die Gene seien maßgeblich für unsere Erfolge. Es appellierte an die Politik, die Vermehrung unintelligenter Individuen zu erschweren – durch Abschaffung der Sozialhilfe. In die gleiche Kerbe schlug auch Thilo Sarrazins Deutschland schafft sich ab. Allerdings werden diesseits des Atlantiks wenige bestreiten – auch nicht Sarrazin –, dass die Umwelt für den Erfolg eines Menschen mindestens ebenso wichtig ist wie sein Erbgut. Daher muss Shenk mit seinem Buch Das Genie in uns hierzulande weniger tiefe Gräben überbrücken als in den USA. Dort entbrannte eine heftige Debatte; mit Shenks Polemik als Spätfolge. Sein oft pathetisches, aber niemals triviales Buch (der Anhang beansprucht die Hälfte des Umfangs) skizziert eine neue Sicht auf Begabung, hält sich aber mit konkreten Forderungen an Politik und Gesellschaft zurück. getAbstract empfiehlt es HR-Managern und allen, die sich in Sachen Genetik schlaulesen wollen, etwa um dem eigenen Nachwuchs möglichst früh den Platz in Harvard zu sichern.

Über den Autor

David Shenk ist erfolgreicher US-Schriftsteller, der sich auf populärwissenschaftliche Themen spezialisiert hat – darunter ein Buch über die Geschichte des Schachspiels sowie ein Standardwerk über Alzheimer, das einen britischen Medizin-Literaturpreis gewann.

 

Zusammenfassung

Intelligenz ist kein Zustand, sondern ein Prozess

Seit über 100 Jahren wird gestritten, ob für unsere Fähigkeiten eher die Gene verantwortlich sind oder die Umwelt. Je nach wissenschaftlicher Schule oder politischer Orientierung tendieren die einen mehr zum Dogma „Intelligenz ist eine Frage der Bildung“, während die anderen fest daran glauben, dass im Augenblick der Zeugung alles festgelegt ist. Beide Lehren liegen falsch: Gene und Umwelt wirken unentwegt zusammen – sie hören auch nicht damit auf, sodass wir bis zum Ende unseres Lebens neue Talente hinzugewinnen und intelligenter werden können. Jeder Mensch kann seine Intelligenz vermehren.

Warum sind Athleten heute in der Lage, weit größere Leistungen zu vollbringen, als die Generationen davor? Warum können viele Musiker heute berühmte Werke aufführen, die noch 100 Jahre zuvor als „unspielbar“ galten? Es liegt keineswegs an den Genen, denn ein paar Generationen reichen für Mutationen nicht aus. Die Lösung: Die individuellen Leistungen auf allen Gebieten wachsen permanent, weil Menschen ihre Leistungsfähigkeit, ihre Talente und ihre Intelligenz erfolgreich trainieren. Talent ist nicht knapp, wie es die Verfechter...


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