Zusammenfassung von Der Afrika-Boom

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Der Afrika-Boom Buchzusammenfassung
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Bewertung

8

Qualitäten

  • Umfassend
  • Wissenschaftsbasiert

Rezension

In den Nachrichten findet Afrika meist nur mit seinen Katastrophen, Kriegen und Krankheiten statt. Die Brüder Andreas und Frank Sieren kennen aufgrund ihrer internationalen Erfahrung als Korrespondenten auch die anderen, positiv überraschenden Seiten des Kontinents. Auch wenn sie in ihren Beschreibungen meist eine sehr wohlwollende Perspektive einnehmen, blenden Sie die Probleme keineswegs aus. Sie haben aber viele anschauliche Beispiele für ein Afrika jenseits der Klischees, die unser Bild des Schwarzen Kontinents prägen, zusammengetragen. Das Buch ist faktengesättigt, wird allerdings durch die fachkundige Einordnung nicht zur langweiligen Statistiklektüre. Ein großes Plus ist, dass die Autoren nicht nur Afrika, sondern auch China gut kennen. Damit werden viele Zusammenhänge klar, die hinter den aktuellen Entwicklungen stehen. getAbstract empfiehlt das Buch allen, die bereit sind, Geschäftschancen in Afrika zu suchen.

Über die Autoren

Andreas Sieren lebt in Südafrika und arbeitet als Analyst und Journalist für deutsche, afrikanische und asiatische Zeitungen. Sein Bruder Frank Sieren ist Filmemacher und Bestsellerautor mit dem Schwerpunkt China, zuletzt erschien von ihm Geldmacht China.

 

Zusammenfassung

Gute Nachrichten aus Afrika

Das Bild von Afrika wird hierzulande dominiert von Klischees: Armut, Krieg und Ebola. Doch 90 Prozent der Menschen auf dem Schwarzen Kontinent leben heute in Frieden. Die Kindersterblichkeit geht zurück, der Schulbesuch steigt. Afrikas Schulden im Ausland sind relativ niedrig. Afrikas Aussichten sind positiv und seine Wirtschaft wächst – und zwar stärker als die Asiens. Die Folgen lassen sich überall in Afrika beobachten. Nun gilt es, den Wohlstandstrend dauerhaft zu sichern – wie es China seit 2000 gelungen ist. Das Potenzial ist riesig: Allein schon demografisch wird Afrika stark an Bedeutung gewinnen. 50 Prozent der Afrikaner sind nicht älter als 18 Jahre.

Eine Mittelschicht entsteht

Das Ungleichgewicht zwischen Arm und Reich ist in Afrika allgegenwärtig. Doch nach und nach wächst eine Mittelschicht heran. Sie verlangt von ihren Regierungen, fair behandelt zu werden. Darum steigt das Interesse an Rechtssicherheit und Transparenz. Es besteht Hoffnung, dass die Mittelschicht Reformen im Bildungs- und Gesundheitssystem durchsetzen kann.

Von den 1,1 Milliarden Afrikanern zählen 300 Millionen zur Mittelschicht, dreimal mehr ...


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