Zusammenfassung von Der digitale Tsunami

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Der digitale Tsunami Buchzusammenfassung
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Bewertung

7 Gesamtbewertung

7 Umsetzbarkeit

7 Innovationsgrad

8 Stil


Rezension

Die fortschreitende Digitalisierung und das Internet zählen zu den wichtigsten Innovationstreibern. Doch während junge Unternehmen wie Google, Facebook, Apple und Amazon das digitale Netz mit ihren Geschäftsmodellen dominieren, fällt es den klassischen Medienunternehmen schwer, sich den neuen wirtschaftlichen Gegebenheiten anzupassen. Um zu erklären, wie es so weit kam, und um davor zu warnen, dass sich Ähnliches wiederholen könnte, greift Nicolas Clasen in seinem Buch auf die bekannte Theorie der „disruptiven Innovationen“ zurück, die Harvard-Professor Clayton Christensen bereits in der Frühphase des Internets aufgestellt hat. Daneben führt Clasen aufschlussreiche Studien und Forschungsergebnisse an, die durchaus als Weckruf verstanden werden können: Für klassische Medienunternehmen gelte es, die Zeichen weiterer Veränderungen wahrzunehmen, um nicht erneut überrollt zu werden. getAbstract empfiehlt das Buch allen Medienfachleuten, die wissen wollen, wie sich die klassischen Medien für die Herausforderungen der Netzökonomie rüsten können.

Nach der Lektüre dieser Zusammenfassung wissen Sie:

  • wie der „digitale Tsunami“ die klassischen Medien bedroht,
  • welche weiteren gravierenden Veränderungen zu erwarten sind und
  • wie Sie die neuen Herausforderungen meistern können.
 

Über den Autor

Nicolas Clasen ist selbstständiger Unternehmensberater und Autor. Karrierestationen des Ökonomen sind etablierte Medienunternehmen wie ProSiebenSat1 oder der Süddeutsche Verlag ebenso sowie Start-ups im In- und Ausland.

 

Zusammenfassung

Das Problem wird unterschätzt

Zwar verbringen Menschen heute mehr Zeit mit der Mediennutzung als noch vor der Einführung des Internets, aber diese Entwicklung verläuft zuungunsten der Printmedien und des Fernsehens. Viele Verlage haben reagiert und ihre digitalen Angebote erweitert, aber die rückläufigen Einnahmen aus Werbung und Vertrieb konnten sie damit nicht ausgleichen. So übertrifft beispielsweise die Reichweite von Spiegel online inzwischen die der Printausgabe, dennoch stammten 2011 nicht einmal 15 Prozent des Gesamtumsatzes aus dem digitalen Geschäft. Ein branchentypisches Missverhältnis und ein weltweites Phänomen. Viele klassische Medienanbieter glauben trotzdem, genug unternommen zu haben, seit sie auf dem Terrain der digitalen Herausforderer mitmischen. Der „digitale Tsunami“ hat sich ihrer Ansicht nach nur als mittleres Hochwasser entpuppt.

Dies wird sich möglicherweise als gefährlicher Trugschluss erweisen, denn die neuen digitalen Player im Mediengeschäft sichern sich verstärkt die Inhalte, von denen bislang etablierte TV-Sender profitiert haben. So hat etwa das US-Unternehmen Netflix ab 2016 die Verwertungsrechte für Disneyproduktionen...


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