Zusammenfassung von Der gewinnorientierte Manager

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Der gewinnorientierte Manager Buchzusammenfassung
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Bewertung

9

Qualitäten

  • Innovativ
  • Umsetzbar

Rezension

Tatsache ist, dass sich Manager gern an ihresgleichen orientieren: Was macht der Wettbewerber? Tut man etwas anderes und es geht schief, ist man seinen Posten los - tut man das Gleiche, ist man immerhin in guter Gesellschaft. Das Autorentrio zeigt einleuchtend, weshalb es so schwierig ist, sich gegen dieses Marktanteilsdenken zu stemmen: Von vielen Managern werden Prozentzahlen gefordert, wo Erträge gefragt sein sollten. Dass die Ermittlung des wahren Werts der Produkte und Dienstleistungen im ureigenen Interesse des Unternehmens ist, wird beim Lesen des Buches rasch deutlich. Das von den Autoren propagierte Ideal vom "friedlichen Wettbewerb", der die Gewinne aller Beteiligten sichern soll, berücksichtigt jedoch nicht die Möglichkeit von Monopolgewinnen und Preisabsprachen - beides wird mit keiner Silbe erwähnt. Von diesem Manko abgesehen, ist dieses Buch ein Muss für Manager, die sich Profitorientierung auf die Fahnen schreiben wollen, meint getAbstract. Nicht zuletzt, weil sich selten eine solche Fülle lebendiger, klarer und aussagekräftiger Beispiele in der Managementliteratur findet wie in diesem Buch. So macht die Lektüre Spaß!

Über die Autoren

Prof. Dr. Herrmann Simon ist Gründer und Geschäftsführer des Beratungsunternehmens Simon-Kucher & Partners. Er schreibt regelmäßig Wirtschaftskolumnen und hat schon diverse Businessbücher veröffentlicht, u. a. Unternehmenskultur und Strategie. Frank F. Bilstein und Frank Luby sind Partner bei Simon-Kucher & Partners.

 

Zusammenfassung

Der Marktanteil ist kein Allheilmittel

Die Zeiten ändern sich zwar, doch althergebrachte Irrtümer lassen sich nicht so rasch wieder ausräumen. Der feste Glaube daran, der Marktanteil sei die einzig relevante Bestimmungsgröße bei der Festlegung von Unternehmensstrategien, ist so alt wie Strategiediskussionen selbst. Neuere Untersuchungen allerdings belegen, dass durchschnittlich ca. 1-3 % des Jahresumsatzes durch diese überholte Grundsatzannahme verschenkt werden. Für Sie als Kunden eines bestimmten Produktes oder einer Dienstleistung mag das sogar von Vorteil sein. Betrachten Sie es als Rabatt aus Unwissenheit. Der Fokus muss also vom Mehr-Verkaufen auf Mehr-Verdienen gerichtet und die Gewinnorientierung wieder in den Vordergrund gerückt werden. Gesamtwirtschaftlich betrachtet liegen die Umsatzrenditen nach Steuern, also die Nettogewinne bezogen auf die Erlöse, in vielen Ländern verdächtig nahe bei null. Für Deutschland erreicht der Wert magere 3,2 %, unterboten noch von Japan mit erschreckend niedrigen 2,8 %. Sehr viel besser schneiden Dänemark und die Schweiz mit Umsatzrenditen von über 8 % ab.

Nullsummenspiel par excellence

Marktanteile sind und bleiben ...


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