Zusammenfassung von Die 7 Todsünden im Wissensmanagement

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Die 7 Todsünden im Wissensmanagement Buchzusammenfassung
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Bewertung

8

Qualitäten

  • Innovativ

Rezension

Ursula Schneider nimmt kein Blatt vor den Mund – sie fährt grosses Geschütz auf gegen die Beratungs-Kurpfuscher, die Heilsbotschaften verkünden und zu jeder Management-Mode ein passendes Buch parat haben. Dass Wissensmanagement aber mehr sein kann als nur eine Mode, legt die Autorin in ihrem kritischen, mitunter sogar sarkastischen Lehrbuch überzeugend dar. Hier wird von Grund auf eine umfassende Beschreibung von Wissensmanagement und den Wegen dorthin gegeben, didaktisch klar und nachvollziehbar. Gelegentliche Abschweifungen und Redundanzen münden schliesslich immer in präzise Schlüsse. Praxistipps finden sich leider nur sporadisch. Keine leichte Lektüre, zumal die Autorin bewusst auf Beispiele verzichtete, um nicht „den Blick einzuengen“. Das Buch eignet sich v. a. als Prüfwerkzeug für Wissensmanagement-Konzepte. getAbstract empfiehlt es allen, die kurz vor einem eigenen Wissensmanagement-Projekt stehen und einen Überblick gewinnen bzw. Fehler vermeiden wollen.

Über die Autorin

Dr. Ursula Schneider leitet das Institut für Internationales Management an der Universität Graz. Bis Ende 2000 hatte sie darüber hinaus die Studiengangsleitung der „European Studies in Human Resource Development“. Bereits 1996 verfasste sie das erste deutschsprachige Buch zum Thema Wissensmanagement.

 

Zusammenfassung

Wissensmanagement – mehr als eine Mode

Wissensmanagement – die Schaffung, Bewahrung und Nutzung von Wissen – ist zu einer wahren Mode geworden. Gewöhnlich laufen diese Moden nach demselben Schema ab: erste Begegnung mit dem Thema, überwältigende Euphorie, Desillusion, sodann Besinnung auf sachliches Lernen der Konzepte, Resümee der Ergebnisse und Übergang zur Routine – das nächste Modethema mit Heilsversprechen steht bereit.

Der Sinn von Wissensmanagement besteht in Folgendem:

  • Koordination zwischen Unternehmensteilen, indem Mitarbeiter über den Wissensstand der anderen informiert sind und danach handeln.
  • Bessere Ausnutzung bereits errungenen Wissens – damit „eine Hand weiss, was die andere weiss“.
  • Innovation – durch Verbindung der intellektuellen Kapazitäten zu einem „Grossrechner“.

Wissensmanagement ist keine Ergänzung, sondern eine neue Perspektive auf sämtliche Unternehmensprozesse. Sie muss die komplette Organisation überdachen. Wissen ist ähnlich der Technik eine ermöglichende Ressource, doch der Erfolg liegt nicht auf der Hand. Oft kann man nicht eindeutig beweisen, dass bestimmte Ergebnisse überhaupt durch...


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