Zusammenfassung von Die autonome Revolution

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Die autonome Revolution Buchzusammenfassung
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Bewertung

7

Qualitäten

  • Analytisch
  • Innovativ
  • Praktische Beispiele

Rezension

Stellen Sie sich vor, Sie legen sich abends in München in der Lounge Ihres fahrerlosen Autos schlafen, wachen am nächsten Morgen erfrischt beim Mobilitätsdienstleister Ihres Vertrauens in Hamburg auf, duschen und frühstücken dort und lassen sich direkt zu Ihrem Meeting chauffieren. Klingt verlockend! Oder befremdlich? Die Autoren sind jedenfalls überzeugt: Früher oder später kommt das selbstfahrende Auto, und wer davor die Augen verschließt, wird gnadenlos überrollt. Sie informieren fachkundig über den heutigen Stand der Technik, diskutieren neue Geschäftsmodelle für die Autoindustrie und blicken grundsätzlich optimistisch in die Zukunft. Das Schicksal von Millionen redundanter Taxi-, LKW- oder Traktorfahrer scheint ihnen nicht der Rede wert zu sein. So bleibt nach der Lektüre ein etwas schaler Nachgeschmack: Zweifellos sprechen viele vernünftige Gründe für autonomes Fahren. Aber darf man heute noch ernsthaft erwarten, dass die Vernunft immer siegt? getAbstract empfiehlt das Buch allen Autofans, Technikinteressierten und Beschäftigten in der Automobilindustrie.

Über die Autoren

Andreas Herrmann ist Leiter der Forschungsstelle für Customer Insight und Professor an der Universität St. Gallen. Walter Brenner lehrt an derselben Stelle Wirtschaftsinformatik mit einem Schwerpunkt auf neuen Technologien und Design Thinking.

 

Zusammenfassung

Die Level der Automatisierung

Das Automobil ist seit jeher ein Faszinationsobjekt: Es steht für individuelle Freiheit, sozialen Aufstieg und Selbstverwirklichung. Diese Ansicht scheint jedoch ein Relikt aus dem 20. Jahrhundert zu sein. Heute schicken wir uns an, die Vision des autonomen Fahrens zu verwirklichen – eine Vision, die den Gefühlen, Idealen und Träumen vieler Autofans zuwiderläuft. Die ersten 90 Prozent auf diesem Weg sind schon zurückgelegt. Die großen Herausforderungen liegen aber in den restlichen 10 Prozent. Experten fordern für autonome Fahrzeuge eine Verlässlichkeit von 99,999999 Prozent – und zwar aus dem einfachen Grund, dass Menschen einander zwar Fahrfehler verzeihen, einer Maschine jedoch nie. Gegenwärtig wird zwischen fünf Automatisierungsstufen unterschieden:

  • Level 0: Der Fahrer übernimmt noch sämtliche Fahraufgaben.

  • Level 1: Ein Fahrassistenzsystem unterstützt entweder bei der Querführung (lenken) oder Längsführung (bremsen und beschleunigen). Der Fahrer muss allerdings jederzeit die Kontrolle über sein Fahrzeug übernehmen können.

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