Zusammenfassung von Die dritte industrielle Revolution

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Die dritte industrielle Revolution Buchzusammenfassung
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Bewertung

9

Qualitäten

  • Innovativ

Rezension

Wie sind wir all diese Untergangsbücher der letzten Jahre leid! Doch Jeremy Rifkin begnügt sich nicht mit simpler Endzeitdüsternis, sondern hat eine neue Geschichte anzubieten, eine, die hilft, den Strukturwandel weg von einer fossilen und hin zu einer ökologischen Wirtschaft zu verstehen und umzusetzen. Ein bisschen erinnert Rifkins Appell an die legendäre Germania des altrömischen Geschichtsschreibers Tacitus: Dieser verherrlichte darin die Germanen vor allem deshalb, weil er den Römern ihre eigene Dekadenz vorhalten wollte. Rifkin macht es ebenso: Er bejubelt in den höchsten Tönen, wie weit blickend man sich in Europa auf die dritte industrielle Revolution vorbereite – um die Amerikaner zu alarmieren. So richtet sich das Buch in Stil und Aufbau vor allem an sie. Europas grundsätzliche Weitsichtigkeit mag man bezweifeln, doch die Schlüsse, die der Autor zieht und wie Puzzlestücken zu einem neuen, faszinierenden Gesamtbild arrangiert, sind gleichwohl beeindruckend – auch für Europäer. getAbstract empfiehlt die Lektüre allen, die an der aktuellen Dauerkrise verzweifeln, die Hoffnung auf eine bessere Zukunft aber nicht aufgeben wollen.

Über den Autor

Jeremy Rifkin wurde durch seinen Bestseller Das Ende der Arbeit (1995) bekannt und hat seitdem viele Bücher über den technologischen und wirtschaftlichen Wandel publiziert. Er zählt zu den einflussreichsten amerikanischen Wirtschafts- und Politikberatern und lehrt u. a. an der Wharton School of Business.

 

Zusammenfassung

Das Ende des fossilen Zeitalters

Die schlechte Nachricht: Das Ende ist nah. Die gute Nachricht: Danach kommt ein neuer Anfang. Was bevorsteht, ist das Ende der Wirtschaft, wie wir sie kennen; zentralistisch, abhängig von fossilen Energieträgern, dominiert von einzelnen Firmengiganten, die durch Skaleneffekte ihren jeweiligen Markt beherrschen. Mit alldem wird es in absehbarer Zeit vorbei sein, denn die fossilen Energieträger lassen stark nach. Ihre Preise sind schon jetzt so hoch, dass immer häufiger Wirtschaftskrisen aufeinanderfolgen. Außerdem kann heute niemand mehr ignorieren, dass die fossilen Energieträger den Klimawandel herbeigeführt haben, der das Potenzial hat, die Menschheit ins Verderben zu stürzen. Werden sie weiter genutzt, droht der Untergang.

Erneuerbare Energien sind überall nutzbar

Zum Glück ist ein Licht am Ende des Tunnels zu sehen: Erneuerbare Energien sind längst kein Hirngespinst mehr, sondern lassen sich überall auf der Erde nutzen. Das gibt auch Entwicklungsländern völlig neue Chancen, dem ewigen Kreislauf der Verschuldung zu entkommen und mit den Industrieländern gleichzuziehen. Das Prinzip der neuen Wirtschaft ist vom Kern...


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    C. L. vor 8 Jahren
    Brilliant !
    - eben Rifkin