Zusammenfassung von Die Erfolgsfalle

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Die Erfolgsfalle Buchzusammenfassung
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Bewertung

7

Qualitäten

  • Innovativ

Rezension

"Leben ist das, was dir passiert, wenn du eifrig dabei bist, andere Pläne zu schmieden." Mit dieser Textzeile aus dem Album Double Fantasy hat John Lennon die Hauptthese aus Alexander Dills Buch vorweg genommen. Kann man Erfolg wirklich planen oder fällt er einem zu? Der Autor entlarvt das Streben nach Erfolg als modernen Mythos, als Ersatz für Religion. Dill hat nichts gegen Erfolg, sofern er sich einstellt, hegt aber Skepsis gegenüber den unterschiedlichen Anleitungen, die sich nur selten auf die persönliche Situation übertragen lassen. Ob mit oder ohne Anleitung, in der Regel fahren wir ohnehin eher Misserfolge ein, Erfolge bilden die Ausnahme. In zahlreichen kurzen Episoden aus der Wirtschaftswelt, dem Alltag und seiner eigenen Biografie veranschaulicht der Autor mit einer gehörigen Portion Schalk im Nacken seine bissigen Thesen. Interessant auch: die Demontage bekannter Patentrezepte von Dale Carnegie und Co. getAbstract empfiehlt diese flüssig geschriebene Lektüre allen, die sich guten Gewissens weniger unter Druck setzen wollen und auf der Suche nach einer amüsanten, kurzweiligen Lektüre mit Tiefgang sind.

Über den Autor

Alexander Dill promovierte in Philosophie. Er war als Musiktherapeut tätig und gründete in Berlin eine der ersten philosophischen Beratungspraxen. Zudem begleitete er als Berater und Projektleiter Marketing-Aktionen. Heute ist er Geschäftsführer der Internetkloster Software GmbH in Salzburg.

 

Zusammenfassung

Ideologien des Erfolgs

Schaut man sich die Geschichte des Erfolgs näher an, so entpuppt sie sich als eine Geschichte der Religionen und Weltanschauungen: In der Antike wurde Erfolg nicht persönlichem Bemühen zugeschrieben, sondern er ereignete sich aufgrund des Erbarmens der Götter - ein bisschen nachhelfen allerdings konnte man durch Opfergaben schon. Erfolglose waren auf Erfolgreiche und Herrscher nicht neidisch, sondern nahmen ihr Vorbild als Ansporn, sich ebenfalls mit den Göttern gut zu stellen. Der christliche Gottesstaat vereinfachte dieses Bemühen: Man musste nicht mehr mindestens zehn verschiedenen Göttern opfern, einer reichte vollkommen aus. Außerdem gab es für jedes Mitglied der Kirche eine Heilsgarantie. Das machte die immer noch Erfolglosen - und ihre Anzahl war nicht gering - stutzig. Sie zogen die Konsequenzen, indem sie ihre eigenen Sekten gründeten. Martin Luther wandte sich gegen die Heilsgewissheit der katholischen Kirche, die man sich inzwischen längst erkaufen konnte, und propagierte stattdessen ein gottgefälliges Leben. Im Merkantilismus wurde das gottgefällige mit einem arbeitsamen Leben gleichgesetzt.

Wieder nahm sich einer der Erfolglosen ...


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