Zusammenfassung von Die lernende Organisation

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Die lernende Organisation Buchzusammenfassung
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Bewertung

7

Qualitäten

  • Analytisch
  • Innovativ
  • Für Experten

Rezension

Warum werden Firmen, die lange erfolgreich waren, plötzlich zu Verlierern? Als sich Chris Argyris und Donald A. Schön diese Frage stellten, hatten sie vor allem US-Unternehmen im Blick, die mächtig Druck durch Aufsteiger aus Japan erfuhren. Was sie als Ursache ausmachten – abhandengekommene Lernfähigkeit –, hat inzwischen auch die damaligen Angreifer aus Fernost eingeholt. Das zeigt, dass die Kernaussagen dieses Managementklassikers weiterhin gültig und relevant sind, auch wenn der Sachstand des Buches nur bis Ende der 1990er-Jahre reicht. Dass namhafte Firmen scheitern, weil ihre Geschäfte durch Neulinge digitalisiert werden, ist in der heutigen Businesswelt ja immer öfter zu beobachten. Wie wichtig Lernfähigkeit für das Überleben von Unternehmen und Organisationen ist, muss darum heute nicht mehr lange erklärt werden – sehr wohl aber, wie man solche Anpassungsfähigkeit etabliert. Wer geeignete Instrumente und Anwendungsbeispiele sucht, sollte unbedingt auch zu neueren Titeln aus der Managementbibliothek greifen. Doch das Verdienst von Klassikern wie diesem liegt in ihrer Pionierrolle und ihrer erstmaligen Formulierung von Erkenntnissen, die sich als sehr tragfähig erwiesen haben.

Über die Autoren

Chris Argyris lehrte Verwaltungswissenschaften an der Harvard University und schrieb das Buch Beratungsfehler als Managementfalle​. Donald A. Schön war Professor am MIT und befasste sich mit Stadtplanung und Organisationsentwicklung.

 

Zusammenfassung

Lernen oder untergehen

Organisationales Lernen ist Lernen von und in Organisationen – seien es Unternehmen, Verwaltungen oder Behörden. Wenn sich das Umfeld verändert, müssen Organisationen darauf reagieren. Unterlassen sie es, sich anzupassen, drohen Betriebsstörungen bis hin zum Untergang. Etablierte Firmen mit langer Tradition werden plötzlich überflüssig. Organisationales Lernen soll das verhindern. Das Konzept verlangt rechtzeitige Anpassung und Vorausschau. Beides wird kontinuierlich und am besten in der ganzen Organisation betrieben.

Praktiker und Theoretiker lernen voneinander

Die Managementtheorie des organisationalen Lernens, auch institutionelles oder gesellschaftliches Lernen genannt, hat sich seit den 1970er-Jahren verbreitet. Sie fragt danach, was Organisationen zum Lernen befähigt, auf welche Weisen sie lernen, welche davon wünschenswert sind und wie Organisationen ihre Lernfähigkeit erhöhen können.

Unter den Anwendern dieser Managementtheorie gibt es zwei Hauptströmungen, eine praxisferne und eine praxisnahe Sichtweise, die sich jedoch vereinen lassen. Die Strömungen unterscheiden sich etwa in ...


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