Zusammenfassung von Die Macht der Disziplin

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Die Macht der Disziplin Buchzusammenfassung
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Bewertung

8 Gesamtbewertung

7 Umsetzbarkeit

8 Innovationsgrad

9 Stil


Rezension

Eine Frage drängt sich bei der Lektüre auf: Was wäre, wenn der ehemalige IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn dieses Buch gelesen und die Ratschläge beherzigt hätte? Wäre er dann nicht über seine heruntergelassenen Hosen gestolpert und würde heute im Elysée-Palast regieren? Nach Ansicht des Psychologen Roy Baumeister, der dieses Buch mit Journalist John Tierney schrieb, bewegen sich einflussreiche Entscheidungsträger stets in einer tiefroten Gefahrenzone der Versuchungen – ein gefundenes Fressen für politische Feinde und Moralapostel aller Art. Doch nicht nur die DSKs dieser Welt werden Opfer mangelnder Willenskraft: Egal ob wir zwanghaft shoppen, mit unkontrollierten Wutausbrüchen Feinde gewinnen oder wie Halbverhungerte über Kartoffelchips herfallen – immer steckt dahinter der erschlaffte Muskel der Selbstdisziplin. Diesen aber, das betonen Baumeister und Tierney immer wieder, können wir trainieren und mit der nötigen Energie versorgen. Die Grenzen zwischen köstlicher Unterhaltung und grober Vereinfachung verlaufen in diesem Buch fließend; manch einer wird zweifeln, ob das menschliche Schicksal von der Wiege bis zur Bahre von der Selbstdisziplin bestimmt wird. Dennoch empfiehlt getAbstract diesen kurzweiligen Ratgeber allen, die auf gute Vorsätze Taten folgen lassen möchten.

Nach der Lektüre dieser Zusammenfassung wissen Sie:

  • warum Selbstdisziplin wieder angesagt ist,
  • wie Sie Ihre Willenskraft trainieren und
  • weshalb Sie niemals Diät halten sollten.
 

Über die Autoren

Roy F. Baumeister ist Professor für Psychologie an der Florida State University und Autor zahlreicher Bücher. John Tierney arbeitet als Wissenschaftsjournalist bei der New York Times.

 

Zusammenfassung

Die Rückkehr der Disziplin

Die westliche Welt hat ein zwiespältiges Verhältnis zur Disziplin: Während man im viktorianischen England angeblich den Tischbeinen kleine Röckchen anzog, um ihren Betrachtern den lasziven Anblick von „Knöcheln“ zu ersparen, kam die Disziplin im Lauf des 20. Jahrhundert aus der Mode. Sie galt als Wegbereiter totalitärer Ideologien und als Hemmschuh auf dem Weg zum persönlichen Glück.

Psychologen sahen den Menschen als mehr oder weniger willenlose Marionette des Unbewussten, und die Vorstellung, dass man Versuchungen durchaus bewusst widerstehen könne, galt als absurd. Doch irgendwann ließen sich die empirischen Erkenntnisse nicht länger verleugnen: Menschen, die schon als Kinder ein hohes Maß an Selbstdisziplin besitzen, sind grundsätzlich erfolgreicher und glücklicher im Leben. Sie werden weniger häufig drogensüchtig, verdienen mehr und leben in stabileren Partnerschaften. Für alle scheinbar willenlosen Aufschieber, Raucher, Sofahocker und Kreditkartenüberzieher ist das eine schlechte Nachricht. Doch die gute lautet: Im Gegensatz zur Intelligenz können Sie Ihre Willenskraft trainieren!

Ego-Erschöpfung vermeiden

Die Musikerin...


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    Christoph Hermanns vor 4 Jahren
    Für mich gilt nach wie vor:
    Wo ein Wille da ein Weg!
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    Guest vor 7 Jahren
    Ich habe das englische Original gelesen. Dabei ist mir aufgefallen, dass Roy Baumeister immer nur in der dritten Person Einzahl genannt wird. Das hat bei mir den Eindruck erweckt, dass v.a. John Tierney das Buch geschrieben und sich dabei einfach auf die Forschungsergebnisse von Baumeister gestützt hat. Der Stil des Buches stützt diese These: Statt konziser und wissenschaftlicher Prosa liest man seitenweise ausufernder Anekdoten (nervtötende Journalistenprosa). Die ca. 300 Seiten lange Lektüre fordert also einiges an Willenskraft, die man wohl anderweitig besser investieren könnte.
    Fazit: Das Buch liegen lassen, die 5-seitige Zusammenfassung lesen und den Überschuss an Willenskraft und Budget für andere Prosa verwenden.
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    Guest vor 7 Jahren
    man muss nur wollen. dann klappt alles.