Zusammenfassung von Die Quandts

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Die Quandts Buchzusammenfassung
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Bewertung

6

Qualitäten

  • Augenöffner
  • Hintergrund
  • Eloquent

Rezension

Seit vier Generationen ist die Familie Quandt eine gestaltende Kraft am Wirtschaftsstandort Deutschland. Die Biographie über diesen weithin unbekannten Clan liefert einen Galopp durch die deutsche Wirtschaftsgeschichte der vergangenen 130 Jahre, Einblick in die personellen und finanziellen Verflechtungen der „Deutschland AG“ und Erkenntnisse über Motive und Denkweise deutscher Unternehmer. Über die mächtigste Wirtschaftsdynastie Deutschlands war bislang wenig bekannt. Das ändert sich mit diesem Buch: Nicht nur wegen gut aufbereiteten Archivrecherche, sondern auch, weil einige Familienmitglieder das Schweigen brachen und mit dem Autor sprachen. Rüdiger Jungbluth glückt es hervorragend, die Balance zu halten zwischen Familien- und Firmenhistorie, zwischen kritischer Distanz und Anerkennung der unternehmerischen Leistung. Das Ergebnis geht weit darüber hinaus, nur eine Familie zu porträtieren. getAbstract empfiehlt dieses sehr lesenswerte Buch allen an Wirtschaftsgeschichte Interessierten.

Über den Autor

Rüdiger Jungbluth arbeitete acht Jahre lang als Wirtschaftskorrespondent bei den Magazinen Stern und Spiegel und war anschließend stellvertretender Chefredakteur der Wirtschaftszeitung Net Business. Der studierte Volkswirtschaftler ist derzeit als freier Journalist und Autor tätig.

 

Zusammenfassung

Die Anfänge in Preußen

Die Familie Quandt kommt im 18. Jahrhundert aus Holland nach Pritzwalk in die Mark Brandenburg. Die gottesfürchtigen Calvinisten sind im Seiler- und Tuchmacherhandwerk tätig. Emil Quandt, 1849 in Pritzwalk geboren, übernimmt als 30-Jähriger die Tuchfabrik seines Schwiegervaters. Die anderen zehn Tuchfabriken im Ort gehen ein, seine floriert. Das Geheimnis: moderne Maschinen und ein Großabnehmer, der Staat. Die Militäraufträge sind ein guter Puffer gegen die schwankende Konjunktur.

1881 wird der erste Sohn geboren, Günther Quandt, herangezogen zum Nachfolger. Der Vater will ihn angesichts seiner eigenen schwachen Gesundheit schnellstmöglich in die Lage versetzen, das Ruder zu übernehmen. Als 20-Jähriger leitet Günther Quandt eine Tuchfabrik in Wittstock, die sein Vater kurz zuvor gekauft hat, und führt sie sechs Jahre lang erfolgreich. Anschließend baut er in Wittstock eine zweite Tuchfabrik und übernimmt den Stammsitz in Pritzwalk. Dann kommt der Erste Weltkrieg – für die Quandts die Gewissheit für riesige Aufträge. Die Zahl der wöchentlich gefertigten Uniformen vervierfacht sich auf 1600. Der Staat zahlt üppige Preise für die Uniformen...


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