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Die Wirtschaftswelt der Zukunft

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Die Wirtschaftswelt der Zukunft

Wie Fortschritt unser komplettes Leben umkrempeln wird

Plassen,

15 Minuten Lesezeit
10 Take-aways
Audio & Text

Was ist drin?

Roboter, digitales Geld, Cyberkrieg – so leben wir in der Zukunft.


Bewertung der Redaktion

9

Qualitäten

  • Innovativ

Rezension

Wer heute wissen will, wie wir morgen leben und arbeiten werden, findet in diesem Buch umfassende und fundierte Antworten. Es wird aber nicht nur Zukunftsmusik gespielt, sondern es werden auch Innovationen vorgestellt, die bereits in vollem Gange sind und ein großes Marktpotenzial aufweisen. Je eher Unternehmen auf diese Trends reagieren, desto wahrscheinlicher ist ihr Überleben in der Zukunft. Das Buch ist angenehm zu lesen und durchaus unterhaltsam, denn der Autor erläutert die von ihm identifizierten Zukunftstechnologien in Geschichten, die er rund um den Erdball gesammelt hat – der Leser begleitet ihn vom neuseeländischen Bauern über die kenianische Händlerin bis zum Gentechniklabor in Baltimore. Ein Buch, das für Führungskräfte, Politiker und Privatpersonen gleichermaßen interessant ist, findet getAbstract.

Zusammenfassung

Die Roboter kommen

Globalisierung und Digitalisierung haben in der Vergangenheit vor allem dem verarbeitenden Gewerbe in den Industrienationen zugesetzt; die Situation einst armer Menschen in Entwicklungs- und Schwellenländern hingegen wurde verbessert. Die nächste große Innovationswelle hat sich bereits in Bewegung gesetzt und wird weltweit noch gravierendere Veränderungen auslösen. Der erste große Trend ist die Robotik. Japan belegt heute den Spitzenplatz in der Roboterforschung. Allein im Jahr 2013 förderte die japanische Regierung Unternehmen, die Roboter für die Altenpflege entwickeln, mit fast 25 Millionen Dollar. Die Menschen in Japan werden schließlich immer älter, zu wenige Kinder werden geboren, und die Einwanderung wird begrenzt. Laut Japans Ministerium für Gesundheit, Arbeit und Soziales könnten 2025 in der Altenpflege 4 Millionen Arbeitskräfte benötigt werden. Derzeit stehen aber nur knapp 1,5 Millionen Pfleger zur Verfügung. Toyota und Honda haben mit ihren Modellen Robina und Asimo bereits Roboter entwickelt, die Pflegeaufgaben übernehmen können.

Neben Japan zählen auch China, die USA, Südkorea und Deutschland zu den weltweit größten Roboternationen. ...

Über den Autor

Alec Ross ist derzeit als Distinguished Visiting Fellow an der Johns Hopkins University in Baltimore sowie als Unternehmens- und Politikberater tätig. Er beriet Hillary Clinton während ihrer Zeit als US-Außenministerin in Innovations- und Technikfragen.


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    R. W. vor 6 Jahren
    super spannende aber auch erschreckende Entwicklung-Szenarien werden hier nochmals als Roadmap 2020 (2025) zusammengefasst - Man erkennt: nicht jede Veränderung wird zwangsläufig auch eine Verbesserung :-(