Zusammenfassung von Die zweite Renaissance

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Die zweite Renaissance Buchzusammenfassung
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Rezension

Die beiden Oxford-Gelehrten Ian Goldin und Chris Kutarna glauben, dass wir in Europa um das Jahr 1990 herum in eine zweite Renaissance eingetreten sind – eine Periode großer Blüte, vieler Möglichkeiten, aber auch Risiken. Sie ziehen Parallelen zu der Zeit von 1450 bis 1550 und erweitern mit dem Blick in die Geschichte unser Verständnis der Gegenwart. Dazu fächern sie ein breites Spektrum an Themen auf und verknüpfen sie miteinander: von Seefahrt, Entdeckungen und Buchdruck bis Internet, Welthandel und Nanotechnologie. Diese Gegenüberstellung ist spannend zu lesen und bietet sehr erhellende Schlussfolgerungen. getAbstract meint: Ein Werk für alle, die durch einen Blick in die Geschichte eine klarere Sicht auf Gegenwart und Zukunft bekommen möchten.

Nach der Lektüre dieser Zusammenfassung wissen Sie:

  • was unsere Gegenwart mit der Renaissance gemeinsam hat,
  • welche Chancen und Risiken diese Situation birgt und
  • was Sie selbst tun können, um eine bessere Welt zu verwirklichen.
 

Über die Autoren

Ian Goldin ist Professor und Direktor der Oxford Martin School der Universität von Oxford in England. Von 2003 bis 2006 war er Vizepräsident der Weltbank. Chris Kutarna hat in Oxford promoviert und bei der Boston Consulting Group in Fragen der internationalen Politik und Wirtschaft beraten.

 

Zusammenfassung

Die Renaissance: Zeit der Prosperität

Im Zeitalter der Renaissance, etwa zwischen 1450 und 1550, rückte die Welt enger zusammen: Seefahrer stießen auf neuen Routen in bislang unbekannte Gebiete vor und berichteten davon. Neue Schiffe, Instrumente und Techniken erleichterten ihnen die Navigation. Und das erlaubte wiederum Gerhard Mercator, die Karte der Welt in einer nie dagewesenen Exaktheit zu zeichnen. Der Handel mit anderen Weltregionen wuchs an Größe und Vielfalt, auch weil sich das Finanzwesen wandelte. Die Menschen reisten mehr, und in der Hoffnung auf verlässlicheres Einkommen und Schutz migrierten sie vermehrt in die Städte. Frieden, das Abebben der Pestwelle und zunehmender Wohlstand trugen zur steigenden Lebenserwartung bei. Die Menschen wandten sich von der Vorstellung ab, dass ihr Schicksal gottgegeben sei: Sie begannen, es selbst in die Hand zu nehmen.

Diese Prosperität bildete die Basis für herausragende Errungenschaften in Kunst, Wissenschaft und Philosophie, die häufig mit bis dahin gültigen Paradigmen brachen. Einige Beispiele: Die Künstler Leonardo da Vinci und Michelangelo erschufen bleibende Werke voller Originalität. Zuvor waren Künstler...


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