Zusammenfassung von Dr. Burischs Burnout-Kur – für alle Fälle

Suchen Sie das Buch?
Wir haben die Zusammenfassung! Erfassen Sie die Kernaussagen in nur 10 Minuten.

Dr. Burischs Burnout-Kur – für alle Fälle Buchzusammenfassung
Lernen Sie los:
oder Abos vergleichen

Bewertung

8

Qualitäten

  • Umsetzbar

Rezension

Matthias Burisch erklärt allgemein verständlich und anhand vieler realitätsnaher Fallbeispiele, was Burn-out ist und wie es entsteht. Seine wichtigste Erkenntnis ist, dass der zunehmende Stress im Arbeitsalltag, den viele Arbeitnehmer beklagen, zwar dazu beitragen mag, dass zahlreiche Menschen sich ausgebrannt fühlen, aber nicht die Ursache ist. Diese liegt in der inneren Bewertung der äußeren Umstände, nicht in den Umständen selbst. Die gute Botschaft ist, dass jeder etwas tun kann, um sich davor zu schützen. Denn innere Einstellungen sind in der Regel einfacher zu verändern als äußere Umstände. Das angenehm zu lesende und trotz des ernsten Themas humorvolle Buch stellt eine Vielzahl von einfach umzusetzenden Übungen vor, die dabei helfen können, zufrieden und gesund durchs Leben zu kommen. getAbstract empfiehlt es darum allen, die sich aus der Burn-out-Falle befreien oder erst gar nicht hineintappen wollen.

Über den Autor

Matthias Burisch lehrt und forscht seit mehr als 30 Jahren zum Thema Burn-out. Er war Professor für Psychologie an der Universität Hamburg und ist Autor einer der umfangreichsten Längsschnittstudien. Burisch ist Gründer des Burn-out-Instituts Norddeutschland und ist als Berater und Fachreferent tätig.

 

Zusammenfassung

Gibt es Burn-out überhaupt?

In der Öffentlichkeit wird darüber debattiert, ob es Burn-out überhaupt gibt; vielfach wird Burn-out mit Depression gleichgesetzt. Im für deutsche Ärzte maßgeblichen Diagnoseschlüsselkatalog der World Health Organization (WHO) ist das sogenannte Burn-out zwar enthalten, es wird aber nicht als kassenfähig eingestuft, das heißt, die Krankenkassen müssen Therapien für diese Diagnose nicht finanzieren. Hintergrund ist, dass Burn-out als eigenständiges Krankheitsbild umstritten ist bzw. dass es bisher keine allgemein anerkannte Definition gibt. Viele der Symptome (Müdigkeit, Schlafstörungen, emotionale Labilität, Gefühle von Kontrollverlust oder Hilflosigkeit) lassen keine trennscharfe Abgrenzung vom Krankheitsbild der Depression zu. Einzig die Reizbarkeit scheint typisch. Viel einfacher als durch die Symptome lässt sich das Burn-out von der Depression durch die Ursache unterscheiden: Burn-out wird ausgelöst durch Stressoren, die wir nicht mehr bewältigen können. Es ist eine Reaktion, die häufig durch Veränderungen im beruflichen und privaten Leben ausgelöst wird. Burn-out kann in eine Depression münden, ist aber etwas anderes. Burn-out ist ein Prozess...


Mehr zum Thema

Ähnliche Zusammenfassungen

Burn-out, ade
7
Arbeit und Gesundheit im 21. Jahrhundert
6
Achtsamkeit ganz praktisch
7
Das gierige Gehirn
7
Jetzt pack doch mal das Handy weg!
9
Ich habe die Zeit
9

Verwandte Kanäle

Kommentar abgeben

  • Avatar
  • Avatar
    K. H. vor 3 Jahren
    Hört sich (liest) sich ja alles so schön und irgendwie so einfach, aber wenn man in einer Situation ist, von der man über Jahre gar nicht weiß dass sie Vorbote eines Burnouts werden kann, hilft das alles nichts. Man schlittert hinein und weiß überhaupt nicht warum, weil es - und das wäre jedenfalls immer zu beachten - nicht immer nur um Arbeitsstress im Beruf geht, sondern auch um körperlich/seelischen Stress, ausgelöst von völlig anderen Faktoren. Ist man an einem bestimmten Punkt angelangt, helfen diese netten Tipps und Übungen gleich null. Sorry, ist so. Als allgemeiner Ratgeber oder sich schlau zu machen, wenn man das kleiner Gefühl einer Überforderung hat - ja warum, nicht! Wenn man in diese Richtung denkt, ein 1. Schritt.
  • Avatar
    B. A. vor 4 Jahren
    Hier ein Link zu anderem Denkansatz, Zeit lohnt sich mindestens für jene, die über Konventionelles hinausschauen wollen:
    http://www.noeteric.com/04_MEDIZIN_UNDNOETERIK_DE.pdf
  • Avatar
    W. P. vor 4 Jahren
    Offensichtlich wieder ein Buch, das nicht hätte geschrieben werden müssen. "Sie sind krank? Ändern Sie Ihre Einstellung, denken Sie sich gesund!" ...
  • Avatar
    M. H. vor 4 Jahren
    Och schade, wieder so ein Ratgeberbuch, dass, um es mit den Beispielen des Autors zu spiegeln, aus dem (herablassenden, besserwisserischen) kritischen Eltern Ich geschrieben ist. Schläge-Schläge-RatSchläge......
    Über Zettel schreiben, nicht zu ändern was nicht zu ändern ist und eine "einfache" Übung, die wieder schreiben beinhaltet, scheint das Buch nicht hinaus zu gehen.
    Schade, dass 30 Jahre Berufserfahrung nicht zu kreativeren und hilfreicheren Erkenntnissen gekommen sind, als die, die eh schon überall publiziert sind.....
    Blickt endlich über Eure Fakultätshorizonte.
    Wenn es Werkzeuge und Verfahren gibt, die Burnout und Depressionen verhindern, können diese dann auch "heilen"? Wenn Depression gar keine Krankheit ist, sondern ein Eintwicklungsprozess in der Sackgasse mit hohen Mauern?
    Die menschlichen Verursacher solcher Symptome bleiben unbehelligt, weil wir uns immer noch zu sehr auf Symptome konzentrieren.
    Psychologie und Psychatrie werden in 20 Jahren lächelnd den Kopf schütteln, wenn sie zurückblicken. Sie selbst werden mehr auf ihr sensibilisiertes Gespür achten, als statistische Auswertungen zu Verallgemeinern und medizinische Vermutungen als Gesetze hoch zu Stilisieren.
    Ups- wo bin ich gerade in der TA gelandet? ;-)
    • Avatar
      Markus Klein vor 4 Jahren
      Hallo Marco, ich stimme voll zu.
      Neuigkeitswert ist nahe null. Ob einer dieser Ratschläge greift, nur weil man das Buch liest, ist sehr zweifelhaft. Immerhin kommt die Neigung zu Burn-out aus der eigenen Gefühlswert und aus Strategien mit Anforderungen umzugehen, die seit Kindheitstagen gewachsen sind. Mit ein bisschen Zettel schreiben wird man sie nicht los.
      Es ist eher wieder eines der Teaser-Bücher: Schau her, du kannst etwas tun gegen deine selbstzerstörerischen Gefühle und Neigungen, hier, wir zeigen dir die Rezepte. Diese Rezepte in Leben umsetzen kann ein Buch aber nicht leisten, eher ein Coaching, eine Therapie, ein körperlich-spiritueller Gegenpol (z.B. Yoga oder manche Sportarten oder Musikmachen) und andere Wege, die der Betroffene erst einmal finden muss.
      Wenn dieses Buch Lust macht, sich damit auseinanderzusetzen, ist es gut. Andernfalls nichts als altbekannte Phrasen
    • Avatar
      Marco Hass vor 4 Jahren
      Hallo Markus, danke fürs Feedback.
    • Avatar
      Thomas Albertani vor 4 Jahren
      Kann Marco nur voll Zustimmen.