Zusammenfassung von Eine kurze Geschichte der Menschheit

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Eine kurze Geschichte der Menschheit Buchzusammenfassung
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Bewertung

9 Gesamtbewertung

8 Wichtigkeit

9 Innovationsgrad

10 Stil


Rezension

Hararis Buch zeichnet auf grandiose Weise den Werdegang der Spezies Mensch nach, der weniger durch mächtige Herrscher, Kriege oder Seuchen als durch unscheinbarere Facetten unserer Natur bestimmt wurde. Der Homo sapiens, so Harari, verdanke seine Vormachtstellung – neben glücklichen Umständen – seiner Sprache, seiner Neugier, seinem Geschäftssinn und seinem technischen Vermögen. Für seine Beobachtungen setzt Harari mal das Teleskop, mal das Mikroskop ein und arbeitet so heraus, wie die Entwicklung von Kapitalismus, Religion und Technologie seit Jahrhunderten Hand in Hand gehen. Fortschritt misst er am erreichten Glück. Dabei sorgt er sich, dass der Homo sapiens sich zum Schöpfer eines maschinellen „Supermenschen“ aufschwingen könnte, dessen anorganische Natur von Glück nichts mehr weiß. Zwar lässt Harari seiner Fabulierlust schon mal die Zügel schießen: So datiert er, um der Parallele zur amerikanischen Unabhängigkeitserklärung von 1776 willen, die Entstehung des Kodex Hammurabi genau auf 1776 v. Chr., was die Quellenlage durchaus nicht hergibt. Das tut der Qualität des Werks jedoch keinen Abbruch. getAbstract empfiehlt das meinungsstarke Buch allen Geschichtsinteressierten mit Hang zu kontroversen Thesen.

Nach der Lektüre dieser Zusammenfassung wissen Sie:

  • die drei großen Revolutionen der Menschheitsgeschichte und ihre Folgen,
  • die Parallelen zwischen dem Homo sapiens vor 70 000 Jahren und uns und
  • die Zukunftsperspektiven der Menschheit.
 

Über den Autor

Der Universalhistoriker Yuval Noah Harari lehrt als Geschichtsdozent an der Hebrew University of Jerusalem. Seine Kolumnen erscheinen regelmäßig in der israelischen Tageszeitung Haaretz.

 

Zusammenfassung

Die kognitive Revolution

Vor 70 000 Jahren betrat der Homo sapiens die Bühne. Schon davor gab es verschiedene Arten der Gattung Homo, doch die starben nach und nach überall aus, wo der Sapiens auftauchte. Ebenso verschwanden unzählige Tier- und Pflanzenarten. Dann begann das Gehirn des Sapiens zu wachsen: Er entwickelte eine auf abstrakten Begriffen beruhende Sprache, um mit seinen Artgenossen Pläne zu schmieden – und auch über andere zu reden: Klatsch und Tratsch ist essenziell für den Zusammenhalt jeder Gruppe. Er dachte sich zudem Dinge aus, die gar nicht existierten, und teilte sie mit anderen. So entstanden Mythen, die die Horde zusammenschweißten. Bis heute ist das so: Zwei Mitarbeiter des Google-Imperiums können, ohne sich zu kennen, quer über den Globus schnell zu fruchtbarer Zusammenarbeit finden, weil sie derselbe Markenmythos verbindet.


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    Matthias Rotter vor 2 Wochen
    Großartiger Abstract. Sehr interessante Ansichten die zum Nachdenken anregen.
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    RAUL AURIS vor 4 Monaten
    Wow ausgezeichnet
    I gerne lessen diesser Buch

    Viele seh interesant Ideen über morgen, über KI and menschheit.

    Das Buch ist für alle Leute
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    Markus Renfer vor 1 Jahr
    Der Primat Mensch als Risikofaktor - welche Revolution steht jetzt an - was müssen wir wollen!?
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    Christian März vor 1 Jahr
    Diese Zusammenfassung weist unglückliche Formulierungen und mindestens einen Fehler auf. Die Frage ist, ob daran der Autor oder der Übersetzer / Zusammenfasser Schuld ist.
    Isabella war nicht portugiesische Königin, sondern Königin von Kastilien und Leon - später auch Aragons. Schon Schulkinder lernen, dass Kolumbus im Auftrag der Spanier aufbrach und nicht der Portugiesen. Weiterhin werden im selben Atemzug mit der Epoche von 1750 bis 1850 die Conquistadoren Pizarro und Cortez genannt, was impliziert, dass deren Eroberungszüge in diese Zeit gehören. Sehr unglücklich. Da fragt man sich, ob man den Informationen in dieser Zusammenfassung und in anderen trauen kann ...
    • Avatar
      Jan Meyer-Veden vor 1 Jahr
      Sehr geehrter Herr März,

      Nein, das müssen wir schon auf unsere eigene Kappe nehmen; weder Autor noch Übersetzer trifft auch nur die geringste Schuld. Vielen Dank daher für Ihre aufmerksame Lektüre und den Hinweis auf jene Unstimmigkeiten, die wir natürlich umgehend beseitigt haben.

      Mit freundlichen Grüßen sowie der Hoffnung, Ihr Vertrauen in unser Wahrheitsstreben wenigstens zum Teil wiederhergestellt zu haben,

      Jan Meyer-Veden, Redakteur
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    RAUL AURIS vor 2 Jahren
    Sehr gut
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    René Jerusalem vor 3 Jahren
    Ein sehr interessantes, klasse Buch. Die Zusammenfassung hat mich angeregt, es komplett zu lesen.
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    Michael Ludl vor 3 Jahren
    Tolles Abstract - regt zum Nachdenken an!