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Energie- und Ressourceninnovation

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Energie- und Ressourceninnovation

Wegweiser zur Gestaltung der Energiewende

Carl Hanser Verlag,

15 ΠΌΠΈΠ½ Π½Π° Ρ‡Ρ‚Π΅Π½ΠΈΠ΅
10 основных ΠΈΠ΄Π΅ΠΉ
Аудио ΠΈ тСкст

Π§Ρ‚ΠΎ Π²Π½ΡƒΡ‚Ρ€ΠΈ?

Die Energiewende ist eine offene Baustelle. Endlich kommen die passenden Werkzeuge.


Bewertung der Redaktion

6

QualitΓ€ten

  • Umfassend
  • FΓΌr Experten

Rezension

Ein Buch wie die deutsche Energiewende: HΓΆchst ambitioniert – nur mit der Umsetzung ist es noch so eine Sache. Vielmehr zeigen sich viele Einzelteile, die nicht gut zusammengefΓΌgt sind. Eine enorme FΓΌlle an Wissen wird hier leider als StΓΌckwerk dargelegt. Strukturell und sprachlich hΓ€tte das fachliche Know-how der Autorin eine bessere PrΓ€sentation verdient gehabt. Dennoch findet sich in dem Buch vor dem Hintergrund der aktuellen energiepolitischen Diskussionen viel Wissenswertes – gilt der Energiesektor in Deutschland doch gleichzeitig als Vorbild und als Negativbeispiel. Die Autorin glaubt an die Energiewende und an den Atomausstieg und liefert viele technologische, ΓΆkonomische und politische GrΓΌnde, warum man auch weiterhin an das Ziel der Energiewende glauben kann: die vollstΓ€ndige Versorgung Deutschlands mit Energie aus erneuerbaren Quellen. Wir von getAbstract finden: eine interessante, detailreiche Fundgrube fΓΌr Experten, nicht jedoch fΓΌr Einsteiger.

Zusammenfassung

Die große Transformation

Der moderne deutsche Energiemarkt entstand zunÀchst in Form von Gebietsmonopolen. Als Gegenleistung für diese staatlich gewÀhrten Monopole verpflichteten sich die Anbieter, nicht nur lukrative StÀdte an ihr Netz anzuschließen, sondern auch lÀndliche Gebiete. Mit der Liberalisierung kurz vor der Jahrtausendwende traten die Stromanbieter in den Wettbewerb ein. Lediglich die Betreiber der Netze, durch die jetzt auch Strom, Gas oder WÀrme von Drittanbietern flossen, behielten ihr Monopol. Seit es immer mehr Anlagen gibt, die erneuerbare Energiequellen nutzen, exportiert Deutschland viel mehr Strom, als es importiert. 1999 war das VerhÀltnis noch fast ausgeglichen.

1990 begann Deutschland, erneuerbare Energien gesetzlich zu fΓΆrdern. Das Stromeinspeisungsgesetz war der VorlΓ€ufer des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG), das 2000 in Kraft trat. Mit dem EEG erhielten Einspeiser von Γ–kostrom Vorrang gegenΓΌber konventionellen Kraftwerken. Netzbetreiber mΓΌssen ihnen eine MindestvergΓΌtung zahlen, die letztlich auf den Endverbraucher umgelegt wird.

Der Begriff β€žEnergiewendeβ€œ ist seit 2010 in der Welt, als die deutsche Regierung zahlreiche...

Über die Autorin

Janet Nagel ist Professorin fΓΌr erneuerbare Energien an der Beuth Hochschule fΓΌr Technik in Berlin und leitet das Institut fΓΌr Energie- und Ressourceninnovation (INERI).


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