Zusammenfassung von Europäische Finanzmarktregulierung

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Europäische Finanzmarktregulierung Buchzusammenfassung
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Bewertung

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6 Umsetzbarkeit

8 Innovationsgrad

6 Stil


Rezension

Manche nennen es Maßnahmen zur Erhöhung der Markttransparenz, für andere ist es Überregulierung: Klar ist, dass die seit der Finanzkrise von 2008 erlassenen EU-Richtlinien und -Verordnungen mit Kürzeln wie MiFID II, MAD/MAR oder EMIR erst einmal eine Menge Aufwand für die Finanzbranche bedeuten. Diese Sammlung von Aufsätzen soll dabei helfen, sich einen Überblick über die notwendigen Änderungen der Systeme, Prozesse und Strukturen in Finanzinstituten und Unternehmen zu verschaffen. Das Buch geht mit einer Fülle von praxisrelevanten Detailinformationen sogar darüber hinaus. Letztlich vermag es aber eher zum Verständnis der Sache beizutragen, als Umsetzungsprojekte zu ermöglichen. Die Kapitel wurden nämlich von unterschiedlichen Autoren verfasst, weshalb es etwas an Übersichtlichkeit fehlt. Die meisten Banken dürften ohnehin bereits auf Hochtouren an ihren Projekten arbeiten. getAbstract empfiehlt dieses Buch dennoch allen Projektmanagern in Finanzinstituten, Wertpapierhändlern, Anlageberatern, Portfoliomanagern und Treasury-Abteilungen in Unternehmen, die sicherstellen wollen, dass sie nichts übersehen haben.

Nach der Lektüre dieser Zusammenfassung wissen Sie:

  • welche Pflichten die seit 2009 erlassenen EU-Richtlinien und -Verordnungen für die Finanzbranche mit sich bringen und
  • wie Finanzdienstleister bzw. Treasury-Abteilungen damit umgehen.
 

Über den Autor

Ralf Temporale ist Partner bei Ernst & Young in München. Als Herausgeber hat er zahlreiche weitere Autoren für das Buch gewinnen können.

 

Zusammenfassung

Die zweite Regulierungswelle als Reaktion auf die Finanzkrise

Im Jahr 2000 beschloss die EU, die Finanzmarktregulierung zu harmonisieren. Daraus resultierten Initiativen wie zum Beispiel MiFID I (Markets in Financial Instruments Directive). Die Finanzkrise machte jedoch deutlich, wie wichtig es ist, die Vorgaben im Finanzsektor vor allem hinsichtlich der Transparenz, der Kapital- und Liquiditätsausstattung der Marktteilnehmer, der Risiko- und Governancestrukturen und des Verbraucherschutzes noch stärker zu vereinheitlichen. Dies geschah ab 2009 mit der sogenannten zweiten Regulierungswelle. Die daraus hervorgehenden EU-Verordnungen und -Richtlinien wie MiFID II, EMIR, PRIIPs und MAD/MAR werden wohl nicht die letzten sein.

MiFID II: Richtlinie über Märkte für Finanzinstrumente

Die „Richtlinie über Märkte für Finanzinstrumente zur Änderung der Richtlinie 2004/39/EG“ (MiFID II) muss bis Juli 2016 von den EU-Mitgliedstaaten in nationales Recht umgesetzt werden, da die Vorgaben ab 2017 für die Marktteilnehmer verpflichtend sind. Ihr zur Seite steht die „Verordnung Nr. 600/2014 über Märkte für Finanzinstrumente“ (MiFIR). Anders als für Richtlinien braucht es...


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