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Fakten-Check Impfen

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Fakten-Check Impfen

Pro & Contra auf den Grund gegangen

Gräfe & Unzer,

15 Minuten Lesezeit
9 Take-aways
Audio & Text

Was ist drin?

Reizthema Impfen – Fakten vs. Fake News.


Bewertung der Redaktion

10

Qualitäten

  • Wissenschaftsbasiert
  • Systematisch
  • Hintergrund

Rezension

Nicht nur das Thema Impfen ist derzeit in aller Munde, sondern auch unzählige Mythen und Verschwörungstheorien in seinem Dunstkreis, etwa dass Impfstoffe ins Erbgut eingreifen oder das Immunsystem von Kindern überlasten. Die drei Autoren entzaubern diese Mythen mithilfe wissenschaftlich belegter Tatsachen und ermöglichen dem Leser damit, sich ein eigenes Bild darüber zu machen, was Fakten und was Fake News sind. Informative Experteninterviews sowie zahlreiche Tipps runden diesen wichtigen und lesenswerten Impfratgeber ab.

Zusammenfassung

Impfen wirkt, ist sozial und Kinder haben ein Recht darauf.

Drei gute Gründe sprechen dafür, sich impfen zu lassen. Zum einen ist Impfen – neben sauberem Trinkwasser und hygienischen Grundstandards – das wirksamste Mittel, um gefährliche Krankheiten zu vermeiden. Darüber hinaus ist Impfen sozial. Denn wer geimpft ist, kann sich nicht mehr anstecken und trägt somit dazu bei, dass Krankheiten sich nicht weiter ausbreiten können. Damit schützen geimpfte Personen andere Menschen, die etwa aufgrund ihres Alters, einer Schwangerschaft oder einer Krebsbehandlung nicht geimpft werden dürfen. Um Ansteckungen wirksam zu stoppen, gilt der Grundsatz: Je ansteckender eine Krankheit ist, desto mehr Menschen müssen gegen sie geimpft sein.

Schließlich ist Impfen sowohl ein Recht als auch eine Verantwortung. Nach der UN-Kinderrechtskonvention haben Kinder grundsätzlich ein Recht auf routinemäßige Impfungen. Impfen ist in Deutschland aber freiwillig, was einige moralische Fragen aufwirft – zum Beispiel, ob Ärzte, die in einer Neugeborenen-Intensivstation arbeiten, nicht zwingend geimpft sein müssten, um die Kinder zu schützen. Durch die Coronakrise haben wir nicht nur viel...

Über die Autoren

Nicola Kuhrt ist als Medizin- und Wissenschaftsjournalistin tätig. Jan Oude-Aost ist Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie. Cornelia Betsch ist Psychologin und lehrt Gesundheitskommunikation an der Universität Erfurt.


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    J. S. vor 1 Monat
    Impfpropaganda der offensichtlichsten Art....
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    R. D. vor 9 Monaten
    Ich wollte gerade diesen Abstract lesen, aber ich kann es nicht. Mußte nach einer Seite abbrechen. <br>Ich bin DDR-Bürger und reagiere geradezu allergisch auf bestimmte Erklärmuster - unabhängig vom Inhalt. <br>Die Bewertung "10 von 10" hätte eigentlich schon ausreichen müssen, das Buch beiseite zu wischen. Aber ich wollte ja meine Vorurteile nicht so wichtig nehmen.
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      vor 9 Monaten
      Ich habe es nun doch komplett überflogen. Die letzten zwei Sätze gefallen mir: <br> <br>"Auch wäre es sinnvoll, Impfschäden zentral und für alle einsehbar zu erfassen. <br>Schließlich wäre es wünschenswert, wenn sich Ärzte künftig mehr Zeit für Impfberatungen nehmen würden und diese auch dann abrechnen dürften, wenn es im Anschluss daran nicht zu einer Impfung kommt." <br> <br>Wenn genau das stattfinden würde, wäre jegliches Geschwafel, egal von welcher Seite, viel viel "ungefährlicher".
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    M. S. vor 2 Jahren
    Ich war ja schon extrem skeptisch, als ich die Bewertung "10 von 10" gelesen habe, werden doch sonst gute Bücher mit meist nur maximal 8 Punkten geadelt.

    Ein unfassbar unkritisches Buch, runtergeschrieben um die aktuelle Corona-Impfpfkampagne zu Supporten. Man nehme nur den zweiten Punkt der Take-aways: "Chemotherapie oder eine Schwangerschaft - Ansonsten ist Impfen ungefährlich". (sic!)

    Wenn man jetzt noch weiß, dass Nicola Kuhrt Chefredakteurin der "Deutschen Apotheker Zeitung online" war, wird vieles klarer......

    Ganz einseitiger und oberflächlicher Journalismus trifft auf unkritische Bewertung - sehr schade, denn gerade jetzt bräuchte es eine kritische und tiefgründige Auseinandersetzung mit
    dem Thema Impfen. Einen echten Impfratgeber, der den Menschen weiterhilft und keine Pro-Impf-Schmonzette.
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      vor 2 Jahren
      Wenn man sich über ein Thema informiert, zudem man bereits eine Meinung hat, besteht immer die Gefahr, dass die gewonnenen Informationen nicht mit der eigenen Meinung übereinstimmen. <br> <br>Ich persönlich fand die Zusammenfassung keineswegs unkritisch: an Verschwörungstheorien und unwissenschaftlichen / unbelegten Pseudo-Fakten wurde ausreichend Kritik geübt. <br>Auch dass es Kontraindikationen gegen eine Impfung gibt wurde in dem von Ihnen zitierten Abschnitt offen behandelt. <br> <br>Freundliche Grüße
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      vor 1 Jahr
      Ich stimme Ihnen vollkommen zu und in Anbetracht der aufgetretenen Hirnvenenthrombosen bei jungen Patienten nach der Verabreichung des Astra-Zeneca Impfstoffs, kann man wohl kaum noch von Verschwörungstheorien sprechen.
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      vor 1 Jahr
      Ich schließe mich voll und ganz Ihrem Kommentar !!!
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      vor 12 Monaten
      Ich stimme Ihnen überhaupt nicht zu. Wissenschaftlich betrachtet (und ich rede von validen Zahlen) ist es schon fast augenscheinlich, dass Impfen ganze Krankheiten ausrotten. Dies unabhängig davon wer welches Buch zum Thema schreibt. Wer sich umfassend mit dem Thema beschäftigt kommt schnell zum Schluss, dass die Autorin in ihrer Argumentationslinie korrekt liegt, unabhängig davon ob sie kompromittiert ist oder nicht . In Zeiten von hochgepuschten Verschwörungstheorien, fällt es vielen schwer differenziert zu betrachten und erst recht konstruktiv Kritik anzubringen. Als ich an COVID-19 erkrankte und mich mit Long-Covid über 6 Monaten hinweg herumschlagen musste stand für mich fest, dass ich mich impfen lasse solange wir diese Pandemie nicht in den Griff bekommen. Glauben Sie mir, diesen Käfer möchte niemand mit gesunder Menschenverstand haben. Was bringt mir die Freiheit mich nicht impfen zu lassen, wenn ich daran erkranken und innert Wochen sterben kann? Ist das das neue Verständnis von Freiheit? Dieses Risiko ist mir zu gross, zumal das Virus ständig mutiert. Aus diesem Grund habe ich mich fürs Leben entschieden. Auch wenn ich mich jedes Jahr gegen Covid impfen lassen muss, denn ich möchte leben und meine Kinder gross werden sehen.