Zusammenfassung von Meine Firma, mein Auto, mein Problem

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Meine Firma, mein Auto, mein Problem Zusammenfassung
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Rezension

Die Wahl des Dienstwagens ist keineswegs beliebig. Immerhin wirken die Kosten steuersenkend und werden somit zum Teil auf die Allgemeinheit abgewälzt. Steuerprüfer schauen seit einiger Zeit genauer hin, ob ein Firmenfahrzeug angemessen ist. Da bislang jedoch weder der Gesetzgeber noch die Rechtsprechung für klare Regeln gesorgt haben, bewegen Unternehmer sich hier auf unsicherem Boden, wie der Autor zeigt. Dennoch sind sie nicht ganz der Willkür von Finanzbeamten ausgesetzt. Der Artikel dürfte jeden interessieren, der in die Anschaffung von Dienstwagen involviert ist, vermutet getAbstract.

Das lernen Sie

  • woran die Anerkennung eines Dienstwagens durch das Finanzamt scheitern kann und
  • wann man sich gegen eine solche Entscheidung wehren kann.
 

Über den Autor

Daniel Schönwitz schreibt als Wirtschaftsjournalist unter anderem für Impulse.

 

Zusammenfassung

Betriebsprüfer schauen offenbar immer genauer hin. Daher wird es zunehmend schwierig, hochpreisige Autos als Dienstwagen anerkannt zu bekommen. Finanzbeamte haben viel Spielraum, denn klare Regeln existieren nicht. Gesetze enthalten unbestimmte Rechtsbegriffe, die von Gerichten durch andere unbestimmte Rechtsbegriffe ergänzt werden. So werden allzu kostspielige Fahrzeuge schnell als unangemessener betrieblicher Repräsentationsaufwand eingestuft, der nicht dem Steuerzahler aufgebürdet werden dürfe. Maßstab für die Unangemessenheit ist laut Bundesfinanzhof, ob ein „ordentlicher und gewissenhafter Unternehmer“ den Kauf ebenfalls getätigt hätte, was unter anderem von der Bedeutung des Repräsentationsaufwands für das Unternehmen abhängt. Drei Kriterien für Unangemessenheit legen Prüfer dabei in die Waagschale: 1. fehlendes Repräsentationsbedürfnis, 2. mäßiger finanzieller Erfolg, 3. private Motivation. Sind zwei davon erfüllt, steht es schlecht um eine Anerkennung des Dienstwagens. Während bei einem Makler für hochpreisige Immobilien ein Wagen der Oberklasse aufgrund seines Repräsentationsbedürfnisses akzeptiert werden mag, können Handwerker oder Kioskbetreiber schon mit einem Fahrzeug der gehobenen Mittelklasse Schwierigkeiten bekommen.


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