Zusammenfassung von Das Ende des Projektmanagements

Wie die Digital Natives die Führung übernehmen und Unternehmen verändern

Linde, Mehr

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Das Ende des Projektmanagements Buchzusammenfassung
Erfolgreiche Projekte brauchen keine Pläne, sondern Agilität und Impulse.

Bewertung

9 Gesamtbewertung

8 Umsetzbarkeit

9 Innovationsgrad

9 Stil

Rezension

Projektmanagement mag noch funktioniert haben, als die Lochkarte ihren Siegeszug durch die Büros antrat. Inzwischen bewegen sich die meisten Projekte längst in einem Umfeld, in dem nichts mehr plan- und messbar ist. Wie gut, dass da eine junge Generation die Arbeitsbühne betritt. Sie wirft alte Denkweisen einfach über den Haufen und packt Projekte so an, wie es heute nötig ist: flexibel, diskutierfreudig, zwanglos und mit der Bereitschaft, Wissen zu teilen. Zu den sogenannten Digital Natives existieren viele Klischees, die Personalverantwortliche das Gruseln lehren. Dieses Buch räumt damit auf und zeigt anhand von Beobachtungen, Studien und Erfahrungen, was die jungen Mitarbeiter wirklich ausmacht. Hervorragend geschrieben, betrachtet es stets beide Seiten der Medaille und zeichnet ein lebendiges Bild vom Projektmanagement der Zukunft, untermalt durch zahlreiche Zitate, Beispiele sowie unterhaltsame fiktive Dialoge zwischen einem Herrn Jungmann und einem Herrn Erfahren. Der Hinweis allerdings, dass die Arbeitsweise der Digital Natives vor allem dann Erfolg verspricht, wenn das Projekt keinen in Stein gemeißelten Endtermin hat, hätte durchaus prominenter platziert werden dürfen – denn für wie viele Projekte gilt das schon? getAbstract empfiehlt die Lektüre trotzdem jedem Projektverantwortlichen zur Inspiration.

Das lernen Sie

  • warum viele Projekte scheitern
  • wie die Digital Natives das Projektmanagement revolutionieren werden
 

Zusammenfassung

Warum Projekte scheitern
Die meisten Vorhaben in Unternehmen werden heutzutage in Form von Projekten realisiert. Umso bedauerlicher ist es, dass so viele Projekte scheitern. Auch die beliebten zahlreichen Methoden des Projektmanagements brachten bislang nicht die gewünschten Erfolge. Denn...
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Über den Autor

Ronald Hanisch hat Betriebswirtschaftslehre studiert, arbeitet als Berater und hält Vorträge, in denen er auf seinen Erfahrungsschatz im Aufbau erfolgreicher Unternehmen zurückgreift. Zu seinen Kunden gehören unter anderem BMW, Liebherr und Philips.


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    Christian Diestelkamp vor 1 Jahr
    Insgesamt schon ziemlich seicht und etwas mangelnde Praxis: dass scrum z.B. für Projekte mit fixem Endtermin nicht geeignet sei, ist absoluter Quatsch. Denn erst durch die mit scrum einhergehende Transparenz kann man RECHTZEITIG eingreifen und entweder die Ressourcen erhöhen oder Funktionalität abspecken. Sonst gibt es halt das BER-Prinzip: nix ist fertig, keiner weiß, wann es so weit sein wird und jeder weiß, wer alles Schuld hat!
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    Caroline Linz vor 2 Jahren
    Zu empfehlende Zusammenfassung. Die Generation Y wird den Arbeitsmarkt verändern und viele Firmen können nicht mithalten. Dieses Buch gibt grundlegenden Ansätze für Veränderung der Unternehmenskultur und Firmenstrukturen.
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      Andreas Kluge-Rech vor 2 Jahren
      Das habe ich schon oft gehört, wie sollen denn die in Promille in Unternehmen als Sachbearbeiter eindringende Digital Natives von denen es noch weniger gibt als Mitglieder der Generation Y nach ihrem Studium und der Formatierung das schaffen was kaum das Top Management schafft? Die Anforderungen im Wettbewerb zwingen zu oder befördern Veränderung, die GenY hat sicher bessere Fähigkeiten dies umzusetzen, da sie keine alten Gewohnheiten ablegen müssen. Was Firmenstrukturen angeht, gibt es weltweit nur wenige bewährte Konzepte die letztlich in Hierarchien münden, weil es eine Notwendigkeit dazu gibt. Wie man modern Projekte umsetzt kann man bei SCRUM sehen und Lean Management in einer Prozessorganisation, das hat aber alles nichts mit einer Gen zu tun. Lernen wir doch mehr uns verstehen und richtig miteinander zu kommunizieren, das ist schlicht die Basis für jede Entwicklung. Warum Projekte nicht fertig werden hat immer wieder die gleichen wenigen Gründe, hier liegt die Ursache nicht im Team sondern die Lösung im Auftrag d.h. der Planung und Risikoberücksichtigung.

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