Zusammenfassung von Führungskräfte wählen

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Führungskräfte wählen Zusammenfassung
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Rezension

Ein origineller Vorschlag: Mitarbeiter wählen ihre Führungskräfte selbst. Mehr Demokratie in Unternehmen hat durchaus einen gewissen Charme. Aber die Idee hat auch ihre Tücken: Zum einen ist Führungskraft werden zu wollen etwas anderes, als Führungskraft zu sein. Das Problem schwacher Führungskräfte, die ihren Aufgaben nicht gewachsen sind, zeigt sich häufig erst in der Praxis – ganz egal, ob die Führungskraft von unten gewählt oder von oben ernannt wurde. Hier würde eine Wahl keine Verbesserung bewirken. Zweitens erfordert jede Wahl eine Art Wahlkampf und würde wahrscheinlich auch die aus der Politik sattsam bekannten Wahlgeschenke und andere Auswüchse mit sich bringen: taktische Spielchen, Klientelpolitik oder die Vermeidung notwendiger, aber unpopulärer Entscheidungen. Welches Unternehmen kann das ernsthaft wollen? Wenn diese Bedenken ausgeräumt würden, könnten experimentierfreudige Unternehmen die Idee aufgreifen. Bis dahin muss an ihr noch gearbeitet werden. Daher empfiehlt getAbstract diesen Artikel allen, die an neuen Ideen für Unternehmensführung und Management interessiert sind.

Das lernen Sie

  • warum Mitarbeiter ihre Führungskräfte selbst wählen sollten und
  • wie dies ablaufen könnte.
 

Über den Autor

Hermann Arnold ist Verwaltungsratspräsident bei Haufe-Umantis und beschäftigt sich mit neuen Formen der Zusammenarbeit in Unternehmen.

 

Zusammenfassung

Überforderte Führungskräfte sind ein Problem. Mitarbeiter und ihre Leistungen leiden darunter. Die besten von ihnen verlassen womöglich das Unternehmen. Ein wirksames Mittel dagegen könnte sein, Mitarbeiter ihre Führungskräfte für eine begrenzte Amtszeit selbst wählen zu lassen. Dann nämlich müssten Kandidaten, die sich zur Wahl stellen, sich über ihre Vorstellungen von der Führungsaufgabe Gedanken und diese quasi zum Wahlprogramm machen. Die wahlberechtigten Kollegen hingegen müssten sich über ihre Erwartungen an eine Führungskraft klar werden. In gemeinsamen Diskussionen könnten Kandidaten und Wähler ihre Vorstellungen angleichen. Gäbe es lediglich einen Kandidaten, dann müsste eine Nichtwahl möglich sein, die wahrscheinlich zu einem Austausch über Führungsverhalten und Führungsqualitäten führen würde. Und wer wiedergewählt werden wollte, müsste ein entsprechendes Verhalten gegenüber den Mitarbeitern an den Tag legen.

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