Zusammenfassung von Social Energy

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Social Energy Buchzusammenfassung
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Bewertung

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6 Umsetzbarkeit

7 Innovationsgrad

8 Stil


Rezension

Viele Ökonomen und Manager sehen den Menschen noch immer als Homo oeconomicus und gestalten Leistungsanreize dementsprechend. Die Folge sind Demotivation, innere Kündigung und Fehlzeiten. Um das zu ändern, brauchen Unternehmen statt Planung und Kontrolle mehr selbstgesteuerte Teams und eine von Empathie und Emotionalität geprägte Kultur. Ulf Brandes spricht von „Social Energy“. Was er darunter versteht, erschließt sich dem Leser allerdings erst im Lauf der Lektüre. Es geht darum, die Menschen bei ihren realen Bedürfnissen abzuholen. Ausführlich berichtet Brandes, wie namhafte Unternehmen sich auf Selbstorganisation und einen Kulturwandel eingelassen und sehr gute Erfahrungen damit gemacht haben. Die Veränderungen gehen weit über das hinaus, was früher als Humanisierung der Arbeit diskutiert wurde, denn das Miteinander im Betrieb wird auf eine völlig neue Basis gestellt. Natürlich trifft dies oft auf massive Widerstände. Der Autor liefert aber zahlreiche Tipps und Methoden, um das Eis zu brechen und den Wandel auf den Weg zu bringen. getAbstract empfiehlt diese Anleitung für den fälligen Kulturwandel in Unternehmen.

Das lernen Sie

  • warum das Bild vom rational-egoistischen Menschen falsch und sogar schädlich ist,
  • welche Bedürfnisse Menschen wirklich haben und
  • wie Unternehmen den überfälligen Wandel mit Social Energy bewirken können.
 

Über den Autor

Ulf Brandes ist Organisationsentwickler und Agile Coach. Er verfügt über langjährige Konzern- und Mittelstandserfahrung und hat bereits das Buch Management Y mitverfasst. 

 

Zusammenfassung

Social Energy statt Homo oeconomicus 

Kultur fällt nicht vom Himmel. Unternehmen bestimmen selbst, welche Unternehmenskultur sie haben. Mitarbeiter würden sich gern auf Veränderungen einlassen, an einem Strang ziehen und sich freiwillig engagieren. Nur so funktionieren Agilität, Scrum, Design Thinking und dergleichen. Menschen können selbstorganisiert, innovativ, kundenorientiert und resilient (psychisch widerstandsfähig) sein – wenn sie dürfen. Der Mensch ist eben kein rational-egoistischer Homo oeconomicus, sondern ein intelligentes, emotionales Gemeinschaftswesen. Und da sich diese Erkenntnis immer mehr durchsetzt, erleben wir heute in Ökonomie und Verhaltensforschung einen Paradigmenwechsel. Was Menschen ausmacht, sind beispielsweise Intuition und Empathie. Menschen können mit Begeisterung Großes leisten. Das stellen sie mit ihrem ehrenamtlichen und freiwilligen Engagement für gemeinnützige oder künstlerische Zwecke oft unter Beweis. Dafür brauchen sie die entsprechenden Freiräume. Tatsächlich aber trifft man in vielen Unternehmen auf Demotivation, innere Kündigung und hohe Krankenstände. Hier liegen enorme Potenziale brach. Doch Unternehmen können sich zu kraftvollen Gemeinschaften entwickeln, wenn sie Social Energy entstehen und fließen lassen.


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