Zusammenfassung von Führung braucht Zeit

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Führung braucht Zeit Buchzusammenfassung
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Bewertung

6

Qualitäten

  • Meinungsstark
  • Hintergrund

Rezension

Die Regel, dass nach 100 Tagen eine erste Erfolgsbilanz vorzuweisen ist, gilt inzwischen für fast jede Person, die neu Führungsverantwortung übernimmt, zumal wenn sie im Licht der Öffentlichkeit steht. Michael Träm zeigt die Fragwürdigkeit dieser Regel auf und kommt zu dem Schluss, dass gute Führung und kurzfristige Erfolgsbilanzen sich nahezu ausschliessen. Er entwickelt das Profil einer idealen Führungspersönlichkeit für die Wirtschaft von heute, bereichert um Facetten aus den Bereichen Politik, Sport und Kultur. Getragen von der Überzeugung, dass Führung eher geniales Können ist als lehr- und lernbares Wissen, hält sich Träm mit konkreten Ratschlägen zurück. Deshalb ist das Buch nach Meinung von getAbstract in erster Linie für Leser geeignet, die am Thema allgemein interessiert sind, und weniger für Leute, die detaillierte Anleitungen suchen, wie sie die ersten 100 Tage in einer neuen Führungsposition bewältigen können.

Über den Autor

Dr. Michael Träm, Jahrgang 1962, ist Vorsitzender der Geschäftsführung Deutschland, Österreich, Schweiz und Osteuropa von A.T. Kearney Management Consultants. Er ist Experte für Themen wie Führungskontinuität und Führungswechsel, insbesondere bei Restrukturierungen, Akquisitionen und Fusionen.

 

Zusammenfassung

Die Fragwürdigkeit der 100-Tage-Regel

100 Tage - das ist die Frist, die man exponierten Persönlichkeiten in Wirtschaft und Politik, im Sport und in der Welt der schönen Künste gemeinhin als Schonfrist zugesteht, bis ihre Arbeit zum ersten Mal kritisch beurteilt wird. Warum es gerade 100 Tage sein müssen und warum es für jeden 100 Tage sein müssen, sei er Wirtschaftskapitän, Spitzenpolitiker, Fussballtrainer oder Theaterintendant, ist rational nicht erklärbar. Man wird hier schlicht von der "normativen Kraft des Faktischen" ausgehen müssen, die die 100-Tage-Frist inzwischen für alle und jeden etabliert hat. Heute müssen sich auch Personen, die nicht in der Öffentlichkeit stehen, wie der Gruppenleiter im Einkauf, die Schnittdirektrice oder die Leiterin des Altenpflegeheims, diesem Anspruch stellen.

Der Erfolgsdruck, der mit der 100-Tage-Frist verbunden ist, bringt neu ernannte Führungskräfte in eine paradoxe Situation. Denn die Fähigkeiten und Eigenschaften, deretwegen sie berufen wurden, brauchen eigentlich Zeit, um wirksam zu werden. Schnelle Ergebnisse sind, wenn es um Führung geht, nur selten die Indikatoren dauerhaften Erfolgs. Auch wird sich eine wirkliche Führungspersönlichkeit...


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